Die BSG Edeka Minden-Hannover hat zwei Drachenboot-Teams:
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EDEKAhn Dragons Trainingszeiten: mittwochs um 17:30 Uhr oder sonntags um 11:00 Uhr Teamcaptain: Carsten Breer (Tel.: 0571 802-1697 oder per Email: ) Die Edekahn Dragons wurden im April 2007 von Heike Krupka gegründet. Seitdem hat die Mannschaft an tollen Regatten wie z.B. in Dublin,oder an der weltweit höchstgelegen Regatta in Tirol teilgenommen. Manche Regatten brachten Erfolg und manche brachten Misserfolg. Wer Lust hat auf Wassersport, ist bei uns genau richtig! Wir sind ständig auf der Suche nach Kolleginnen/en die Lust haben mit zu paddeln. |
Die E-Center Dragons in Herford
Am 11. Juli gingen wir beim Flat Water Race in Herford an den Start. Auf der 220-Meter-Kurzstrecke standen zunächst vier Vorläufe auf dem Programm. Der Name der Regatta hielt dabei, was er versprach: flaches Wasser – allerdings auch mit einer Sandbank, die je nach Bahn zu Beginn oder zum Ende der Strecke für zusätzliche Herausforderungen sorgte.
Bereits im ersten Vorlauf gelang uns die Tagesbestzeit. Auch die beiden folgenden Läufe bewegten sich auf einem ähnlich hohen Niveau, sodass die Teilnahme am Finale frühzeitig in greifbare Nähe rückte. Im vierten Vorlauf taten wir uns zwar etwas schwerer und erreichten mit 1:15 Minuten unsere langsamste Zeit des Tages, dennoch reichte es für Platz eins nach den Vorläufen und damit für den Finaleinzug.

Im Finale warteten die Underwater Dragons auf uns. Aus Fairnessgründen wurde das Finale in zwei Läufen ausgetragen, sodass jedes Team einmal auf jeder Bahn starten konnte. Den ersten Finallauf entschieden wir mit einem deutlichen Vorsprung für uns. Im zweiten Rennen sorgte zunächst ein Ausfall der Zeitnahme für einen Rennabbruch. Erst der dritte Start konnte gewertet werden. Dort lieferten wir uns ein Rennen auf Augenhöhe, das erst im Ziel entschieden wurde. Am Ende sicherten wir uns den Gesamtsieg auf der Kurzstrecke.

Auf der anschließenden Langstrecke über 2.800 Meter mit Wende an der Fontäne lief es dagegen weniger glücklich. Mit 30 Sekunden Abstand starteten wir hinter Paddel-Pohl und konnten den Rückstand bis kurz vor der Wende fast vollständig aufholen. Während Paddel-Pohl bei der Wende ins Ufer geriet, konnten wir eine Kollision trotz Ausweichmanövers nicht mehr verhindern. Durch den Zwischenfall verloren wir wertvolle Zeit und mussten die Verfolgung mit entsprechendem Frust fortsetzen. Im Ziel fehlten uns lediglich sieben Sekunden auf die Underwater Dragons, sodass wir die Langstrecke auf dem zweiten Platz beendeten.
Mit dem Sieg auf der Kurzstrecke und Platz zwei auf der Langstrecke blicken wir dennoch auf eine erfolgreiche Regatta zurück. Jetzt richtet sich der Fokus auf die nächsten Trainingseinheiten – die Vorbereitung auf die Regatta in Datteln hat bereits begonnen.


Die EDEKAhn Dragons bei der Wasserfestspielen in Neuhausen
Am letzten Wochenende im Juni ging es für uns zu den Wasserfestspielen Neuhausen.
Gleich am Freitagabend starteten wir mit den 100m Nachtrennen.
Das erste Rennen war noch im Hellen,
beim zweiten dämmerte es schon
und beim dritten Rennen-das Finalrennen war es dann komplett dunkel!


Die beiden Vorlaufrennen lief gut für uns und so schafften wir es ins C-Finale.
Im Finale kamen wir dann als Dritter ins Ziel
und belegten so den 11. Platz von 22 Teams.
Für den Samstag hatten wir uns viel vorgenommen:
200m Rennen, die Langstrecke von 2000m, Rückwärtspaddeln, Tauziehen und Badewannenrennen.
Doch es kam leider anders.
Aufgrund von Hitzewarnungen und Temperaturen bis zu 40 Grad fanden am Samstag nochmals nur die 100 m Rennen statt
und die Langstrecke über 2000 m wurde abgesagt.


Wieder gab es drei Rennen, 2 Vorlaufrennen und das Finalrennen.
Diesmal schafften wir es ins Finalrennen der Sportklasse und durften im Finalrennen gegen vier weitere Teams antreten.
Es war ein Kopf an Kopf Rennen und wir wussten bis zur Siegerehrung nicht,
ob es der vierte, dritte oder sogar der zweite Platz geworden ist.
Zur Freude aller hatten wir es als Zweiter ins Ziel geschafft! Damit waren wir Zweiter in der Sportklasse und hatten Platz 11 von 32 Teams erreicht!


Aber der Tag war damit noch nicht vorbei. Jetzt hatten wir noch das Tauziehen, das Rückwärtspaddeln und das Badewannenrennen vor uns.
Beim Tauziehen schieden wir leider nach dem zweiten „Rennen“ aus.
Beim Rückwärtspaddeln wurden wir Dritter und beim Badewannenrennen schafften wir es in Finale, hatten ganz knapp den ersten Platz verfehlt, aber einen tollen zweiten Platz hinbekommen.


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Auch wenn das Wetter diesmal verrücktspielte, es extrem heiß war und somit nicht alles stattfinden durfte, es war trotzdem eine tolle Regatta!
Die E-Center Dragons in Emden
Am 27. Juni gingen die E-Center Dragons beim Sparkassen Cup in Emden an den Start. Bereits um 5 Uhr morgens machte sich das Team auf den Weg, um sich mit einem stark besetzten Teilnehmerfeld von über 40 Mannschaften zu messen.
Bereits um 10:50 Uhr ging es das erste Mal aufs Wasser zu unserem ersten Vorlauf. Diesen bewältigten wir auf Bahn 3 in einer passablen Zeit von 1:12.30.
Der 2. Vorlauf verlief nicht so gut wie erwartet und gehofft. Wir hatten ihn zwar gewonnen, aber sehr viel Zeit verloren 1:15.63. Mit 2 Booten im Schlepptau war einfach nicht mehr drin.

Danach hieß es Krone richten, Paddel greifen und weiter geht’s.

Der 3. Vorlauf stand an und mit den EKC Seeteufel der für uns stärkste Gegner in den Vorläufen. Unser Start war richtig gut, wir kamen gut weg und konnten uns nach vorne schieben. Doch die EKC Seeteufel haben sich die Butter nicht vom Brot nehmen lassen und zogen auf der Strecke an uns vorbei. Mit einer Zeit von 1:13.90 war es dann Platz zwei in dem Lauf.

Am Ende des Tages hieß es im Ergebnis dann Platz 9 in der Gesamtwertung von über 40 Teams.
Es war eine schöne Veranstaltung und da Emden immer eine Reise wert ist, werden wir auch wieder kommen.😊

Die E-Center Dragons in Bremerhaven
Am 13. Juni stand für uns der 24. swb-Drachenboot-Cup auf dem Programm. Als Titelverteidiger aus dem Jahr 2025 machten wir uns bereits um 5:30 Uhr von Minden aus auf den Weg. Die Wetterprognosen ließen dabei wenig Vorfreude aufkommen: Regen, Wind und unbeständige Bedingungen waren angekündigt.
Gefahren wurde die Kurzstrecke über 250 Meter. Nach drei Vorläufen, deren Zeiten addiert wurden, folgte das Finale. Eine besondere Bedeutung hatte dabei bereits der erste Vorlauf, da dieser über die Einteilung in die Rennklassen entschied.
Wir hatten den letzten Lauf in der ersten Runde und konnten mit der zweitbesten Gesamtzeit direkt ein Ausrufezeichen setzen. Der Lauf war noch etwas unruhig, dennoch verschafften wir uns eine hervorragende Ausgangsposition. Der Rückstand auf den Tagesschnellsten war zwar deutlich, gleichzeitig konnten wir uns aber ebenso klar vom drittplatzierten Team absetzen. Damit war die Qualifikation für die Sportklasse gesichert.
Der zweite Vorlauf entwickelte sich dann bereits zum vorweggenommenen Finale. Mit den Teams PaddLeer und Underwater Dragons trafen die stärksten Boote des Tages direkt aufeinander. Unser Lauf fühlte sich deutlich besser an als noch im ersten Rennen, dennoch lag PaddLeer im Ziel etwa eine halbe Bootslänge vor uns. Mit Platz zwei in diesem Lauf konnten wir unsere Gesamtplatzierung jedoch weiter festigen.
Auch nach dem dritten Vorlauf lagen wir weiterhin auf Gesamtrang zwei und standen somit wie im Vorjahr im Finale. Anders als in den Vorläufen traten dort nur noch zwei Teams direkt gegeneinander an. Unser zweiter Platz war damit bereits abgesichert, trotzdem wollten wir es im letzten Rennen noch einmal wissen.
Und tatsächlich erwischten wir unseren besten Start des gesamten Tages. Wir kamen hervorragend ins Rennen und konnten über weite Strecken mit PaddLeer mithalten. Erst auf den letzten Metern mussten wir uns geschlagen geben. Der Abstand im Ziel: erneut etwa eine halbe Bootslänge.
Mit dem zweiten Platz in der Sportklasse konnten wir am Ende dennoch sehr zufrieden sein. Gegen starke Konkurrenz haben wir unsere Leistung bestätigt.
Die ursprünglich ebenfalls geplante Seemeile fiel leider dem Wetter zum Opfer. Zu starke Windböen ließen einen sicheren Rennbetrieb nicht zu. Insgesamt hatten wir mit den Bedingungen aber großes Glück. Während einige kräftige Regenschauer zwischen unseren Läufen über das Regattagelände zogen, blieben wir auf dem Wasser weitgehend verschont. Lediglich unser Pavillon zeigte zwischenzeitlich deutliche Ambitionen, sich selbstständig zu machen. Dank des spontanen und entschlossenen Körpereinsatzes des gesamten Teamms konnte dieses Vorhaben jedoch erfolgreich verhindert werden.
Jetzt liegt der Fokus auf die anstehende Regatta in Emden am 27. Juni.

Die EDEKAhn Dragons in Borken
Am 30.Mai fand auf dem Pröbstingsee in Borken der Dragonboat Cup statt und wir waren dabei!
Zusammen mit unseren Paddelfreunden vom MDC starteten wir im 20er Boot als Renngemeinschaft EDEKAhn/Dragons Warrior


Drei Vorlaufrennen a ca. 200m, ein Finalrennen und das 2000m Verfolgungsrennen lagen vor uns. Die Rennen liefen richtig gut für uns. Bei allen drei Rennen waren wir Erster im Ziel. Damit schafften wir es ins Finale um Platz 1-3.

Im Finalrennen durften wir uns nochmal beweisen und wir konnten es kaum glauben…mit einer Zeit von 1:07,93 waren wir wieder Erster!

Jetzt war noch das 2000m Verfolgungsrennen dran. Wir mussten gegen die Daffis Köpitäne und den Purple Dragons Borken antreten. Gleich in den ersten 300m überholten wir das erste Team und ein paar Minuten später zogen wir auch an dem zweiten Team vorbei. Angetrieben durch unsere Trommlerin und dem Steuermann konnten wir unseren Vorsprung sogar noch vergrößern und paddelten mit großem Abstand zu den anderen Teams ins Ziel!

Unser Fazit zu der Regatta:
Schöne Location, tolle Rennen und mit Platz 1 bei den 200m Rennen und der Langstrecke ein geiles Ergebnis!
Die E-Center Dragons in Borken
Am 30.05.2026 trafen wir uns morgens um 5.00 Uhr um zu unserer nächsten Regatta aufzubrechen.
Es ging an den Pröbsting See nach Borken (Hoxfeld), circa 200km entfernt, zum 19.ten Dragonboat-Cup
Die Sonne meinte es heute besonders gut mit uns. Durch einen leichten Wind war es aber gut auszuhalten.
Als besonderes Highlight hatte der Veranstalter 5-Bank-Renn-Drachenboote organisiert, die normalerweise nur auf deutschen Meisterschaften oder im internationalen Vergleich genutzt werden.
Diese Boote sind Fluch und Segen zugleich.
Auf der einen Seite ist man mit diesem Boot fast genauso schnell wie ein vergleichbares 10-Bank-Boot.
Auf der anderen Seite ist dieses 5-Bank-Renn-Drachenboote auf Grund seiner schmalen Bauweise leider auch sehr kippelig und etwas schwieriger zu fahren, da kleinste unbewusste Bewegungen reichen um es aufzuschaukeln.
Für uns war es das erste Mal, das wir in diesen Booten fahren durften und konnten.
Hochmotiviert, aber auch mit Respekt vor den Booten, haben wir uns in den ersten Vorlauf über die Kurzstrecke von 220 Metern begeben.
Wir traten gegen starke deutsche Konkurrenz, aber auch gegen starke niederländische Gegner an.
Es reichte im ersten Lauf für eine gute 1.09…. . Wir gingen bei diesem Vorlauf aber nur als Dritter ins Ziel.
Im zweiten Lauf wollten wir es jetzt besser machen.
Es ging wieder an den Start. Wir sind gut weggekommen.
Auf der Hälfte der Strecke waren wir recht nah am gegnerischen Boot. Auf einmal kam vorne eine unerwartete Welle ins Boot. Dies sorgte für allgemeine Unruhe. Und wie anfangs schon erwähnt, verzeihen diese sensiblen Boote diese Schwankungen nicht. Eine unbedachte Bewegung nach Rechts, eine Gegenbewegung nach Links und das Boot kippte um. Wir haben uns alle gessammelt, wiedergefunden und erstmal am Boot festgehalten. Nun waren wir alle nass und mussten erstmal wieder zusammen mit dem Boot an Land.
Es ist niemand zu Schaden gekommen oder hatte sich verletzt.
Der Schreck saß uns jetzt aber gehörig in den Knochen.
Wir haben uns gesammelt, die Kleidung getrocknet.
Der Gedanke in der Mannschaft war nun etwas zwiegespalten. Die einen meinten „In dieses Ding steig ich nie wieder ein“, die anderen meinten „Jetzt erst recht, damit der Zwischenfall erst garnicht im Kopf hängen bleibt!“
Also sind wir zum dritten Vorlauf wieder angetreten und haben versucht es dieses Mal besser hinzubekommen. Es hatte geklappt. Wir sind gut und heile und trocken wieder im Ziel angekommen mit einer ähnlich guten Zeit, wie im 1.ten Vorlauf… Auch eine gute 1.09. …
Da aber bei diesem Rennmodus eine Zeitaddition aller 3 Läufe gewertet wurde, haben wir uns leider nicht im vorderen Bereich platzieren können.
Die Langstrecke (über ca. 2000 Meter) wollten wir dann allerdings nicht mehr in diesem Rennboot fahren und haben diese Strecke dann kurzfristig abgesagt.
Trotz dieses unfreiwilligen Bade-Unfalls lassen wir uns nicht verunsichern.
Die nächste Regatta steht schon wieder vor der Tür.
Am 13.06 geht es nach Bremerhaven und dort heißt es wieder, wie immer, „Vollgas“ und „Alles geben!“
Eure E-Center Dragons

Die E-Center Dragons bei der Alten Fahrt
Am 09. Mai waren wir bei der Regatta „Alte Fahrt“ in Minden am Start. Insgesamt gingen neun Teams ins Rennen. Für uns war die Ausgangslage dabei alles andere als einfach, denn wir konnten nur mit 18 Paddlerinnen und Paddlern antreten, während alle anderen Teams mit voller Besetzung und 20 Leuten an Bord unterwegs waren.
Gefahren wurden jeweils zwei Vorläufe über 100 Meter und 250 Meter. Vor allem auf den 100-Meter-Strecken konnten wir uns eine gute Ausgangslage erarbeiten. Auf den längeren 250-Meter-Läufen machten sich die zwei fehlenden Plätze im Boot dann aber zunehmend bemerkbar.
Nach den Vorläufen lagen wir zunächst auf Platz 5 und gingen eigentlich davon aus, dass der Regattatag damit beendet wäre. Durch eine kurzfristige Änderung des Modus hieß es dann allerdings nochmal: Rennshirts an und zurück aufs Wasser.
Im Finale der Championsklasse trafen wir auf Black Wave und mussten uns dort nur knapp geschlagen geben. Am Ende standen damit Platz 2 in der Championsklasse und Platz 6 im Gesamtfeld zu Buche.
Trotz der besonderen Voraussetzungen war die Regatta für uns eine gute Standortbestimmung und hat gezeigt, dass wir leistungstechnisch absolut mithalten können.

Die EDEKAhn Dragons und Ihre Winterwanderung
Wir könnten mal wieder eine kleine Wanderung starten.
Und so trafen wir uns am Samstag beim Kaiser Wilhelm Denkmal




Danach ging es wieder in die Kälte und zurück zum Kaiser Wilhelm Denkmal.

Auch wenn es echt kalt war,
war es doch eine tolle Wanderung!
Die EDEKAhn Dragons beim Eisstockschießen
Wie schon im letzten Jahr, haben wir uns wieder zum Jahresabschluss für das Eisstockschießen verabredet.
Am Freitag den 05.12. ging es gemeinsam mit dem Zug nach Bückeburg,
dort angekommen, wurden uns erstmal die Regeln erklärt,
anschließend konnte gleich mit dem Spielen losgelegt werden.


Mit 4 Teams haben wir in mehreren Spielrunden den „Eisstockmeister“ ausgespielt.
Manche Spiele waren richtig knapp und die Teams warten oft punktgleich.
Am Ende waren wir dann alle „Eisstockmeister“.

Nach dem Eisstockschießen ging es zurück nach Minden,
wo wir auf dem Weihnachtsmarkt den Abend ausklingen ließen.

Die E-Center Dragon bei den Emden Rund
So motiviert ging es am Samstag für uns zum „Emden Rund 2025“, durch die
Vorbereitung auf unserem Mindener „X-treme Eleven“- Drachenbootrennen
zuvor konditionell richtig gut in Schuss für die Langstrecke.
Nach traditionellen, teambildenden Maßnahmen auf der extra für uns
letztes Jahr erneuerten und verbreiterten Brücke (Wir sind uns sicher,
sie wird bald nach uns benannt!) am Freitagabend bei der Lampionfahrt,
trafen wir uns pünktlich, ausgeschlafen und topfit am Regattamorgen am
Teamzelt – mit dem klaren Ziel, unser gutes Ergebnis vom letzten Jahr
(Platz 14 in der Königsklasse) zu übertreffen. Dementsprechend
konzentriert lauschten wir den letzten Anweisungen von Trainer und
Steuermann mit dem Vorhaben, die zahlreichen, kniffligen Kurven des
Emder Stadtkanals bestmöglich meistern zu können. So euphorisch wir
gegen 11 Uhr in die erste Runde von 3,2 km starteten, so enttäuscht
paddelten wir nach 18:54 min ins Ziel, nachdem wir auf der Strecke im
Verlauf zweier Kurven unliebsame Begegnungen mit der Uferbegrenzung
hatten, einmal wurde unsere Bugspitze samt tapferer(!) Trommlerin sogar
durch eine Brombeerhecke gezogen. Was war passiert? Das Team paddelte
lang, druckvoll und nach Anweisung, der Steuermann ist seit Jahren einer
der erfahrenen in Emden – aber das Steuerblatt war zu lose gebunden und
rutschte beide Male durch. Man kann sich denken, dass die Stimmung nicht
die beste war, denn wir wollten eine 17er-Zeit vorlegen und nun konnten
wir froh sein – und im Nachhinein betrachtet ist es wirklich
bemerkenswert – dass vorne noch eine 18 zu Buche stand.

Es spricht für unseren Teamgeist, dass die E-Center Dragons nach einer
Erholungspause wieder ehrgeizig und kraftvoll in die zweite, 4,5 km
lange Runde startete, in der die eigentliche „Grüne Hölle“, der zähe
Stichkanal, zwei Mal bewältigt werden muss. Und obwohl wir leicht
angeschlagen waren, psychisch und partiell auch physisch (Ein dreifaches
„E-Center DRAGONS“ auf euch, Mädels, ihr wart unfassbar tapfer!!!),
fuhren wir nach einem mega Endspurt, in dem noch spürbarer Anriss war,
mit nur einer Sekunde Unterschied zu letztem Jahr ins Ziel (25:27min).
Am Ende des Tages kam immerhin noch der 4. Platz in der Sportklasse
dabei heraus, bei einem Starterfeld von 36 Teams deutlich besser, als
wir nach der desaströsen ersten Runde dachten.

Nächstes Jahr paddeln wir wieder in die Königsklasse am 19. September
2026! Bis dahin sind alle Kratzer verheilt, alle Muskeln wieder locker
und das ganze Boot erneut in top Form!






