von Carsten Breer | 06.06.2026 | Drachenboot
Am 30.05.2026 trafen wir uns morgens um 5.00 Uhr um zu unserer nächsten Regatta aufzubrechen.
Es ging an den Pröbsting See nach Borken (Hoxfeld), circa 200km entfernt, zum 19.ten Dragonboat-Cup
Die Sonne meinte es heute besonders gut mit uns. Durch einen leichten Wind war es aber gut auszuhalten.
Als besonderes Highlight hatte der Veranstalter 5-Bank-Renn-Drachenboote organisiert, die normalerweise nur auf deutschen Meisterschaften oder im internationalen Vergleich genutzt werden.
Diese Boote sind Fluch und Segen zugleich.
Auf der einen Seite ist man mit diesem Boot fast genauso schnell wie ein vergleichbares 10-Bank-Boot.
Auf der anderen Seite ist dieses 5-Bank-Renn-Drachenboote auf Grund seiner schmalen Bauweise leider auch sehr kippelig und etwas schwieriger zu fahren, da kleinste unbewusste Bewegungen reichen um es aufzuschaukeln.
Für uns war es das erste Mal, das wir in diesen Booten fahren durften und konnten.
Hochmotiviert, aber auch mit Respekt vor den Booten, haben wir uns in den ersten Vorlauf über die Kurzstrecke von 220 Metern begeben.
Wir traten gegen starke deutsche Konkurrenz, aber auch gegen starke niederländische Gegner an.
Es reichte im ersten Lauf für eine gute 1.09…. . Wir gingen bei diesem Vorlauf aber nur als Dritter ins Ziel.
Im zweiten Lauf wollten wir es jetzt besser machen.
Es ging wieder an den Start. Wir sind gut weggekommen.
Auf der Hälfte der Strecke waren wir recht nah am gegnerischen Boot. Auf einmal kam vorne eine unerwartete Welle ins Boot. Dies sorgte für allgemeine Unruhe. Und wie anfangs schon erwähnt, verzeihen diese sensiblen Boote diese Schwankungen nicht. Eine unbedachte Bewegung nach Rechts, eine Gegenbewegung nach Links und das Boot kippte um. Wir haben uns alle gessammelt, wiedergefunden und erstmal am Boot festgehalten. Nun waren wir alle nass und mussten erstmal wieder zusammen mit dem Boot an Land.
Es ist niemand zu Schaden gekommen oder hatte sich verletzt.
Der Schreck saß uns jetzt aber gehörig in den Knochen.
Wir haben uns gesammelt, die Kleidung getrocknet.
Der Gedanke in der Mannschaft war nun etwas zwiegespalten. Die einen meinten „In dieses Ding steig ich nie wieder ein“, die anderen meinten „Jetzt erst recht, damit der Zwischenfall erst garnicht im Kopf hängen bleibt!“
Also sind wir zum dritten Vorlauf wieder angetreten und haben versucht es dieses Mal besser hinzubekommen. Es hatte geklappt. Wir sind gut und heile und trocken wieder im Ziel angekommen mit einer ähnlich guten Zeit, wie im 1.ten Vorlauf… Auch eine gute 1.09. …
Da aber bei diesem Rennmodus eine Zeitaddition aller 3 Läufe gewertet wurde, haben wir uns leider nicht im vorderen Bereich platzieren können.
Die Langstrecke (über ca. 2000 Meter) wollten wir dann allerdings nicht mehr in diesem Rennboot fahren und haben diese Strecke dann kurzfristig abgesagt.
Trotz dieses unfreiwilligen Bade-Unfalls lassen wir uns nicht verunsichern.
Die nächste Regatta steht schon wieder vor der Tür.
Am 13.06 geht es nach Bremerhaven und dort heißt es wieder, wie immer, „Vollgas“ und „Alles geben!“
Eure E-Center Dragons

von Carsten Breer | 15.05.2026 | Allgemein
Endlich war es soweit, die 1. Regatta des Jahres stand an und am Samstag den 09.Mai waren wir wieder bei der Alten Fahrt dabei!
Wir starteten wieder im 5-Bank Boot mit 10 Paddler(innen), diesmal aber mit einer „Notbesetzung“,
da uns kurzfristig 2 Paddler ausgefielen.
In den 2 Vorlaufrennen a 100 m konnten wir gut vorlegen.
Im Anschluss kamen die 250 m Rennen dran.

Wieder gab es 2 Vorläufe. Bei diesen Rennen haben wir ein wenig Zeit eingebüßt,
so dass es nur für das Finale der Championsklasse reichte.

Das Finalrennen gegen die BluePipe um den 3-4 Platz konnten wir leider nicht gewinnen und kamen als Zweiter ins Ziel.
So reichte es am Ende nur für den 4.Platz!
Trotzdem hatten einen wunderschönen, sonnigen Tag und freuen uns auf die nächsten Regatten.

von Carsten Breer | 15.05.2026 | Drachenboot
Am 09. Mai waren wir bei der Regatta „Alte Fahrt“ in Minden am Start. Insgesamt gingen neun Teams ins Rennen. Für uns war die Ausgangslage dabei alles andere als einfach, denn wir konnten nur mit 18 Paddlerinnen und Paddlern antreten, während alle anderen Teams mit voller Besetzung und 20 Leuten an Bord unterwegs waren.
Gefahren wurden jeweils zwei Vorläufe über 100 Meter und 250 Meter. Vor allem auf den 100-Meter-Strecken konnten wir uns eine gute Ausgangslage erarbeiten. Auf den längeren 250-Meter-Läufen machten sich die zwei fehlenden Plätze im Boot dann aber zunehmend bemerkbar.
Nach den Vorläufen lagen wir zunächst auf Platz 5 und gingen eigentlich davon aus, dass der Regattatag damit beendet wäre. Durch eine kurzfristige Änderung des Modus hieß es dann allerdings nochmal: Rennshirts an und zurück aufs Wasser.
Im Finale der Championsklasse trafen wir auf Black Wave und mussten uns dort nur knapp geschlagen geben. Am Ende standen damit Platz 2 in der Championsklasse und Platz 6 im Gesamtfeld zu Buche.
Trotz der besonderen Voraussetzungen war die Regatta für uns eine gute Standortbestimmung und hat gezeigt, dass wir leistungstechnisch absolut mithalten können.

von Carsten Breer | 19.02.2026 | Drachenboot
Da wir wegen dem Winterwetter nicht paddeln können, dachten wir uns:
Wir könnten mal wieder eine kleine Wanderung starten.
Und so trafen wir uns am Samstag beim Kaiser Wilhelm Denkmal
und sind von dort losgezogen.
Durch eine verschneite Winterlandschaft ging es vom Denkmal über die Wittekindsburg Richtung Wilden Schmied.
Nach einigen Pausen war dann endlich der Wilde Schmid in Sicht.
Dort angekommen, konnten wir uns erstmal aufwärmen
und haben uns für den Rückweg gestärkt.
Danach ging es wieder in die Kälte und zurück zum Kaiser Wilhelm Denkmal.
Auch wenn es echt kalt war,
war es doch eine tolle Wanderung!
von Carsten Breer | 21.12.2025 | Drachenboot
Wie schon im letzten Jahr, haben wir uns wieder zum Jahresabschluss für das Eisstockschießen verabredet.
Am Freitag den 05.12. ging es gemeinsam mit dem Zug nach Bückeburg,
dort angekommen, wurden uns erstmal die Regeln erklärt,
anschließend konnte gleich mit dem Spielen losgelegt werden.


Mit 4 Teams haben wir in mehreren Spielrunden den „Eisstockmeister“ ausgespielt.
Manche Spiele waren richtig knapp und die Teams warten oft punktgleich.
Am Ende waren wir dann alle „Eisstockmeister“.

Nach dem Eisstockschießen ging es zurück nach Minden,
wo wir auf dem Weihnachtsmarkt den Abend ausklingen ließen.
