Am 13. Juni stand für uns der 24. swb-Drachenboot-Cup auf dem Programm. Als Titelverteidiger aus dem Jahr 2025 machten wir uns bereits um 5:30 Uhr von Minden aus auf den Weg. Die Wetterprognosen ließen dabei wenig Vorfreude aufkommen: Regen, Wind und unbeständige Bedingungen waren angekündigt.

Gefahren wurde die Kurzstrecke über 250 Meter. Nach drei Vorläufen, deren Zeiten addiert wurden, folgte das Finale. Eine besondere Bedeutung hatte dabei bereits der erste Vorlauf, da dieser über die Einteilung in die Rennklassen entschied.

Wir hatten den letzten Lauf in der ersten Runde und konnten mit der zweitbesten Gesamtzeit direkt ein Ausrufezeichen setzen. Der Lauf war noch etwas unruhig, dennoch verschafften wir uns eine hervorragende Ausgangsposition. Der Rückstand auf den Tagesschnellsten war zwar deutlich, gleichzeitig konnten wir uns aber ebenso klar vom drittplatzierten Team absetzen. Damit war die Qualifikation für die Sportklasse gesichert.

Der zweite Vorlauf entwickelte sich dann bereits zum vorweggenommenen Finale. Mit den Teams PaddLeer und Underwater Dragons trafen die stärksten Boote des Tages direkt aufeinander. Unser Lauf fühlte sich deutlich besser an als noch im ersten Rennen, dennoch lag PaddLeer im Ziel etwa eine halbe Bootslänge vor uns. Mit Platz zwei in diesem Lauf konnten wir unsere Gesamtplatzierung jedoch weiter festigen.

Auch nach dem dritten Vorlauf lagen wir weiterhin auf Gesamtrang zwei und standen somit wie im Vorjahr im Finale. Anders als in den Vorläufen traten dort nur noch zwei Teams direkt gegeneinander an. Unser zweiter Platz war damit bereits abgesichert, trotzdem wollten wir es im letzten Rennen noch einmal wissen.

Und tatsächlich erwischten wir unseren besten Start des gesamten Tages. Wir kamen hervorragend ins Rennen und konnten über weite Strecken mit PaddLeer mithalten. Erst auf den letzten Metern mussten wir uns geschlagen geben. Der Abstand im Ziel: erneut etwa eine halbe Bootslänge.

Mit dem zweiten Platz in der Sportklasse konnten wir am Ende dennoch sehr zufrieden sein. Gegen starke Konkurrenz haben wir unsere Leistung bestätigt.

Die ursprünglich ebenfalls geplante Seemeile fiel leider dem Wetter zum Opfer. Zu starke Windböen ließen einen sicheren Rennbetrieb nicht zu. Insgesamt hatten wir mit den Bedingungen aber großes Glück. Während einige kräftige Regenschauer zwischen unseren Läufen über das Regattagelände zogen, blieben wir auf dem Wasser weitgehend verschont. Lediglich unser Pavillon zeigte zwischenzeitlich deutliche Ambitionen, sich selbstständig zu machen. Dank des spontanen und entschlossenen Körpereinsatzes des gesamten Teamms konnte dieses Vorhaben jedoch erfolgreich verhindert werden.

Jetzt liegt der Fokus auf die anstehende Regatta in Emden am 27. Juni.