Die E-Center Dragons in Borken

Am 30.05.2026 trafen wir uns morgens um 5.00 Uhr um zu unserer nächsten Regatta aufzubrechen.

Es ging an den Pröbsting See nach Borken (Hoxfeld), circa 200km entfernt, zum 19.ten Dragonboat-Cup

Die Sonne meinte es heute besonders gut mit uns. Durch einen leichten Wind war es aber gut auszuhalten.

Als besonderes Highlight hatte der Veranstalter 5-Bank-Renn-Drachenboote organisiert, die normalerweise nur auf deutschen Meisterschaften oder im internationalen Vergleich genutzt werden.
Diese Boote sind Fluch und Segen zugleich.
Auf der einen Seite ist man mit diesem Boot fast genauso schnell wie ein vergleichbares 10-Bank-Boot.
Auf der anderen Seite ist dieses 5-Bank-Renn-Drachenboote auf Grund seiner schmalen Bauweise leider auch sehr kippelig und etwas schwieriger zu fahren, da kleinste unbewusste Bewegungen reichen um es aufzuschaukeln.

Für uns war es das erste Mal, das wir in diesen Booten fahren durften und konnten.

Hochmotiviert, aber auch mit Respekt vor den Booten, haben wir uns in den ersten Vorlauf über die Kurzstrecke von 220 Metern begeben.
Wir traten gegen starke deutsche Konkurrenz, aber auch gegen starke niederländische Gegner an.
Es reichte im ersten Lauf für eine gute 1.09…. . Wir gingen bei diesem Vorlauf aber nur als Dritter ins Ziel.

Im zweiten Lauf wollten wir es jetzt besser machen.
Es ging wieder an den Start. Wir sind gut weggekommen.
Auf der Hälfte der Strecke waren wir recht nah am gegnerischen Boot. Auf einmal kam vorne eine unerwartete Welle ins Boot. Dies sorgte für allgemeine Unruhe. Und wie anfangs schon erwähnt, verzeihen diese sensiblen Boote diese Schwankungen nicht. Eine unbedachte Bewegung nach Rechts, eine Gegenbewegung nach Links und das Boot kippte um. Wir haben uns alle gessammelt, wiedergefunden und erstmal am Boot festgehalten. Nun waren wir alle nass und mussten erstmal wieder zusammen mit dem Boot an Land.
Es ist niemand zu Schaden gekommen oder hatte sich verletzt.
Der Schreck saß uns jetzt aber gehörig in den Knochen.
Wir haben uns gesammelt, die Kleidung getrocknet.
Der Gedanke in der Mannschaft war nun etwas zwiegespalten. Die einen meinten „In dieses Ding steig ich nie wieder ein“, die anderen meinten „Jetzt erst recht, damit der Zwischenfall erst garnicht im Kopf hängen bleibt!“
Also sind wir zum dritten Vorlauf wieder angetreten und haben versucht es dieses Mal besser hinzubekommen. Es hatte geklappt. Wir sind gut und heile und trocken wieder im Ziel angekommen mit einer ähnlich guten Zeit, wie im 1.ten Vorlauf… Auch eine gute 1.09. …

Da aber bei diesem Rennmodus eine Zeitaddition aller 3 Läufe gewertet wurde, haben wir uns leider nicht im vorderen Bereich platzieren können.

Die Langstrecke (über ca. 2000 Meter) wollten wir dann allerdings nicht mehr in diesem Rennboot fahren und haben diese Strecke dann kurzfristig abgesagt.

Trotz dieses unfreiwilligen Bade-Unfalls lassen wir uns nicht verunsichern.

Die nächste Regatta steht schon wieder vor der Tür.

Am 13.06 geht es nach Bremerhaven und dort heißt es wieder, wie immer, „Vollgas“ und „Alles geben!“

Eure E-Center Dragons

Die E-Center Dragons bei der Alten Fahrt

Am 09. Mai waren wir bei der Regatta „Alte Fahrt“ in Minden am Start. Insgesamt gingen neun Teams ins Rennen. Für uns war die Ausgangslage dabei alles andere als einfach, denn wir konnten nur mit 18 Paddlerinnen und Paddlern antreten, während alle anderen Teams mit voller Besetzung und 20 Leuten an Bord unterwegs waren.

Gefahren wurden jeweils zwei Vorläufe über 100 Meter und 250 Meter. Vor allem auf den 100-Meter-Strecken konnten wir uns eine gute Ausgangslage erarbeiten. Auf den längeren 250-Meter-Läufen machten sich die zwei fehlenden Plätze im Boot dann aber zunehmend bemerkbar.

Nach den Vorläufen lagen wir zunächst auf Platz 5 und gingen eigentlich davon aus, dass der Regattatag damit beendet wäre. Durch eine kurzfristige Änderung des Modus hieß es dann allerdings nochmal: Rennshirts an und zurück aufs Wasser.

Im Finale der Championsklasse trafen wir auf Black Wave und mussten uns dort nur knapp geschlagen geben. Am Ende standen damit Platz 2 in der Championsklasse und Platz 6 im Gesamtfeld zu Buche.

Trotz der besonderen Voraussetzungen war die Regatta für uns eine gute Standortbestimmung und hat gezeigt, dass wir leistungstechnisch absolut mithalten können.

Die EDEKAhn Dragons und Ihre Winterwanderung

Da wir wegen dem Winterwetter nicht paddeln können, dachten wir uns:
Wir könnten mal wieder eine kleine Wanderung starten.

Und so trafen wir uns am Samstag beim Kaiser Wilhelm Denkmal
und sind von dort losgezogen.
Durch eine verschneite Winterlandschaft ging es vom Denkmal über die Wittekindsburg Richtung Wilden Schmied.

Nach einigen Pausen war dann endlich der Wilde Schmid in Sicht.
Dort angekommen, konnten wir uns erstmal aufwärmen
und haben uns für den Rückweg gestärkt.

Danach ging es wieder in die Kälte und zurück zum Kaiser Wilhelm Denkmal.

Auch wenn es echt kalt war,
war es doch eine tolle Wanderung!

Die EDEKAhn Dragons beim Eisstockschießen

Wie schon im letzten Jahr, haben wir uns wieder zum Jahresabschluss für das Eisstockschießen verabredet.
Am Freitag den 05.12. ging es gemeinsam mit dem Zug nach Bückeburg,
dort angekommen, wurden uns erstmal die Regeln erklärt,
anschließend konnte gleich mit dem Spielen losgelegt werden.

Mit 4 Teams haben wir in mehreren Spielrunden den „Eisstockmeister“ ausgespielt.
Manche Spiele waren richtig knapp und die Teams warten oft punktgleich.
Am Ende waren wir dann alle „Eisstockmeister“.

Nach dem Eisstockschießen ging es zurück nach Minden,
wo wir auf dem Weihnachtsmarkt den Abend ausklingen ließen.

Die E-Center Dragon bei den Emden Rund

So motiviert ging es am Samstag für uns zum „Emden Rund 2025“, durch die
Vorbereitung auf unserem Mindener „X-treme Eleven“- Drachenbootrennen
zuvor konditionell richtig gut in Schuss für die Langstrecke.

Nach traditionellen, teambildenden Maßnahmen auf der extra für uns
letztes Jahr erneuerten und verbreiterten Brücke (Wir sind uns sicher,
sie wird bald nach uns benannt!) am Freitagabend bei der Lampionfahrt,
trafen wir uns pünktlich, ausgeschlafen und topfit am Regattamorgen am
Teamzelt – mit dem klaren Ziel, unser gutes Ergebnis vom letzten Jahr
(Platz 14 in der Königsklasse) zu übertreffen. Dementsprechend
konzentriert lauschten wir den letzten Anweisungen von Trainer und
Steuermann mit dem Vorhaben, die zahlreichen, kniffligen Kurven des
Emder Stadtkanals bestmöglich meistern zu können. So euphorisch wir
gegen 11 Uhr in die erste Runde von 3,2 km starteten, so enttäuscht
paddelten wir nach 18:54 min ins Ziel, nachdem wir auf der Strecke im
Verlauf zweier Kurven unliebsame Begegnungen mit der Uferbegrenzung
hatten, einmal wurde unsere Bugspitze samt tapferer(!) Trommlerin sogar
durch eine Brombeerhecke gezogen. Was war passiert? Das Team paddelte
lang, druckvoll und nach Anweisung, der Steuermann ist seit Jahren einer
der erfahrenen in Emden – aber das Steuerblatt war zu lose gebunden und
rutschte beide Male durch. Man kann sich denken, dass die Stimmung nicht
die beste war, denn wir wollten eine 17er-Zeit vorlegen und nun konnten
wir froh sein – und im Nachhinein betrachtet ist es wirklich
bemerkenswert – dass vorne noch eine 18 zu Buche stand.

Es spricht für unseren Teamgeist, dass die E-Center Dragons nach einer
Erholungspause wieder ehrgeizig und kraftvoll in die zweite, 4,5 km
lange Runde startete, in der die eigentliche „Grüne Hölle“, der zähe
Stichkanal, zwei Mal bewältigt werden muss. Und obwohl wir leicht
angeschlagen waren, psychisch und partiell auch physisch (Ein dreifaches
„E-Center DRAGONS“ auf euch, Mädels, ihr wart unfassbar tapfer!!!),
fuhren wir nach einem mega Endspurt, in dem noch spürbarer Anriss war,
mit nur einer Sekunde Unterschied zu letztem Jahr ins Ziel (25:27min).
Am Ende des Tages kam immerhin noch der 4. Platz in der Sportklasse
dabei heraus, bei einem Starterfeld von 36 Teams deutlich besser, als
wir nach der desaströsen ersten Runde dachten.

Nächstes Jahr paddeln wir wieder in die Königsklasse am 19. September
2026! Bis dahin sind alle Kratzer verheilt, alle Muskeln wieder locker
und das ganze Boot erneut in top Form!

Die E-Center Dragons bei der xthreem Eleven

E-Center Dragons können auch Langstrecke

Am Ende der Kurzstrecken-Saison stand nun die bootshauseigene Langstrecke xthreem Eleven in Minden auf der Weser an.
Die Geschichte ist kurz erzählt.
Weser runter und wieder hoch über 11km mit 3 Wenden.
Klingt einfach, aber so war es nicht.

Wir starteten als 4. Boot von 5 Teams im Abstand von 20 Sekunden.
Wir hatten also das Feld vor uns und ein Team hinter uns.
Gleich vom Start an lief das Boot perfekt mit ordentlich Druck,
wir fuhren schnell auf das vor uns fahrenden Boot „Bluepipe and Friends“ auf
und setzten uns neben das Boot.
Nun kam es zu dem weisen Spruch „Auffahren ist das eine, Überholen das andere“. Es sollte sich über die 11 km bewahrheiten.

Wir fuhren nebeneinander als äußeres Boot auf die ersten Wende zu.
Naturgemäß hatten wir in der Wende den längeren Weg und vielen erstmal wieder hinter das Boot zurück.
Nun ging es in den Schleusenhafen.
Schnell holten wir die Bluepipes wieder ein, dieses Mal auf der inneren Seite in Richtung der zweiten Wende.
Dort war es einfach zu eng für zwei Boote gleichzeitig
und wir mussten voll abstoppen. Schnell setzten wir nach.

Es ging wieder aus dem Hafen in Richtung Bootshaus FSM auf die verbleibenden 5 km die Weser hoch gegen den Strom.
Wir holten erneut auf und wir versuchten erneut die Bluepipes zu überholen.
Ein harter Kampf entbrannte, keiner wollte nachgeben.
Auf Höhe des Weserstrands wechselte wir die Weserseite und befreiten uns von den Bluepipes.
Das hat zwar Zeit gekostet, aber wir konnten nun frei fahren.
Mit jedem Schlag setzten wir uns auf der schlechteren Weserseite ab.
Auf den letzten 100 Metern bekam unsere Schlagbank „freie Fahrt“. Der Rest des Bootes bekam nun Angst was nun passiert,
aber der Druck stieg, wir wurden schneller
und alle haben nochmals die letzten Kräfte rausgehauen.

Völlig erschöpft nach der Leistung mussten wir genug Flüssigkeit zu uns nehmen
und konnten uns über ein super Ergebnis mit Platz 3,
einer Zeit von 54:19min und spannenden Zweikämpfen freuen.