E Center Dragons beim Indoorcup im Nettebad

Zum letzten Mal in diesem Jahr hieß es für uns „Are you ready? Attention! Go!“. Am 16. November traten wir zum Saisonabschluss im Osnabrücker Nettebad beim Indoor-Cup an. Hierbei handelt es sich um ein Tauziehwettbewerb mit Drachenbooten. Dabei sind zwei Drachenboote mit einem Tau über zwei Umlenkrollen miteinander verbunden. Jedes Duell dauert maximal eine Minute oder endet, wenn eine Mannschaft „auf die andere Seite“ gezogen wurde.

Nach kurzfristigen Ausfällen fuhren wir mit nur 16 Paddlern nach Osnabrück. Dies wäre gegen vollbesetzte Boote (20 Paddler) ein aussichtslosen Unterfangen gewesen. Unserem befreundeten Team aus Herford, den Alpecin Dragons, erging es nicht anders. Also halfen wir uns spontan gegenseitig aus.

Zunächst wurde in diesem Jahr nach zwei Vorläufen eine Rangfolge von Platz 1 bis zum 16. Platz ermittelt. Unsere Gegner waren die Wave Rocker Dragons aus Hannover und die AWO-Nauten. Gegen das Hannoveraner Team zogen wir zunächst klar den kürzeren. Mit einer überzeugenden Leistung gegen die AWO-Nauten landeten wir auf Platz 7.

Im Folgenden wurde ein klassischer KO-Modus ausgetragen. Unser Gegner war im Achtelfinale das Team der V.I.P(addlers). Es sollte das erste Rennen über eine Minute für uns werden. Zur Hälfte lagen wir klar hinten, erarbeiteten uns aber stetig Zentimeter um Zentimeter zurück. Leider ging am Ende die Zeit aus und wir mussten uns geschlagen geben. So blieb für uns die Runde um die Plätze 9 bis 16.

Mit Flying Phoenix im nächsten Lauf lief es deutlich besser. Nach weniger als einer Minute hatten wir das Team um die notwendige Distanz auf unsere Seite gezogen. So kam es anschließend erneut zum Duell mit den Wave Rockern. Die Niederlage aus der Vorrunde noch im Kopf ließ uns hochmotiviert ins Boot steigen. Es sollte ein Kampf über die volle Distanz mit einem siegreichen Ende für uns werden. Damit standen wir im Lauf um Platz 9. Mit dem Team Red Pearl Willenbrock stand nochmal ein schönes und enges Duell vor uns. So sollte es auch kommen. Kein Team konnte sich entscheidende Vorteile erarbeiten. Bis zum Abpfiff nach einer Minute schlug die Markierung mal auf die eine, mal auf die andere Seite. Mit Spannung erwarteten wir das Ergebnis noch im Boot. Letztendlich hatten wir nach einer Minute um wenige Zentimeter den Lauf gewonnen.

So schließen wir die Saison 2019 mit einem guten neunten Platz beim Indoorcup ab. Jetzt gehen wir erst mal in die verdiente Weihnachtspause und bereiten uns dann ab Januar auf die neue Saison 2020 vor.

 

 

 

 

Wesermeile 2019

Am Samstag den 05.10.2019 war es soweit!

Erstmalig nahmen die Mios Pirates im 5 Bank Boot beim

Halbmarathon von Dehme nach Minden teil.

 

Wir schafften die Strecke von ca. 11,4 km in unter einer Stunde, mit einer Zeit von 57:28:02.

Für uns ein toller Erfolg!

In der Gesamtwertung belegten wir damit den 3.Platz, in der Open Klasse 2.Platz

Fazit: Ein tolles Rennen und das mit nur 8 Paddlern an Bord!

Nächstes Jahr sind wir wieder dabei!

 

E Center Dragons beim Bremer Drachenboot-Cup

Am 31. August machten wir uns in aller Frühe auf den Weg nach Bremen zum Werdersee. Dort erwartete uns eine tolle Location, bestes Wetter und ein stark besetztes Starterfeld mit vielen bekannten Teams.

Zunächst mussten wir einen Vorlauf über 250m bestreiten. Die Zeiten aus diesem Lauf bestimmten dann die Klasse, in welcher weitergefahren wurde. Mit einer sehr guten 1:07er Zeit belegten wir zu unser aller Überraschung den vorerst fünften Platz und ließen damit durchaus starke Teams hinter uns. Somit durften wir in der Klasse „Breitensport“ antreten. Dort wurde dann durch einen Zwischenlauf die Finalbesetzung ausgefahren. Die jeweils ersten Drei der beiden Rennen kamen ins A-Finale, die anderen ins B-Finale. In einem knappen Lauf, in dem es keine einfachen Gegner mehr gab, fuhren wir auf den undankbaren vierten Platz. Somit hieß das für uns der Start im B-Finale.

Auch dieser Finallauf war äußerst eng und nach dem Rennen konnte keiner sagen, für welchen Platz es letztendlich gereicht hat. Am Ende wurden wir leider hauchdünn Letzter und schafften es dadurch „nur“ auf den 11. Platz. Dennoch können wir sehr zufrieden sein, denn wer hätte vorher gedacht, dass wir bei diesen starken Kontrahenten in die beste Klasse dieser Regatta fahren.

Zum Schluss stand noch die Langstrecke über 2000m an. Gefahren wurden zwei Runden á 1000m mit 3 Wenden. In unserem Lauf gingen wir als Erster an den Start, die anderen Boote starteten jeweils in 10 Sekunden Abstand. Ohne ein Boot vor uns und somit kein Maßstab zu haben, waren wir nur auf uns gestellt. War der Start noch etwas verhalten, machten wir dies auf der Strecke wieder wett. Mit einem sehr guten Streckenschlag, eng gefahrenen Wenden und einen kraftvollen Endspurt schaffen wir einen hervorragenden siebten Platz mit minimalem Rückstand auf die Plätze fünf und sechs.

Fazit: Eine sehr schöne Regatta, trotz erheblicher Zeitverzögerung im Ablauf, endet für uns mit einem herausragenden Ergebnis sowohl auf der kurzen als auch auf der langen Distanz. Nächstes Jahr sind wir sicherlich wieder dabei, vielleicht ja dann auch über die 500m Strecke. Nun trainieren wir erstmal fleißig weiter für die Langstrecken-Regatta in Emden Ende September.

 

E Center Dragons beim Magdeburger Drachenbootfestival

Auch dieses Jahr stand wieder die tolle Drachenbootregatta auf dem Salbker See ll in unserem Rennkalender. Bereits am Freitag, den 2. August, machten wir uns auf den Weg nach Magdeburg, um am Samstag ausgeruht in die Regatta zu starten. War das Wetter Freitag noch etwas nass, zeigte es sich am Wochenende von der besten Seite.

Samstag starteten wir zunächst mit einem Vorlauf auf der Kurzdistanz von 200m. Dort warteten fünf Gegner auf uns. Vom Start weg, lief das Boot ganz gut, so dass wir einen starken zweiten Platz erreichten. Das bedeutete, dass wir uns den Hoffnungslauf ersparten und damit Kräfte schonen konnten.

Nachdem wir uns etwas ausruhen konnten, mussten wir im Zwischenlauf ran. Hier passten die Abläufe im Boot noch besser, so dass wir uns um mehr als eine Sekunde steigern konnten. Gegen stärkere Gegner reichte es zu Platz drei und damit für das Halbfinale der Kategorie Fun-Sport. Dort musste mindestens der dritte Platz erreicht werden, um sich für das Finale zu qualifizieren. In einem etwas unrundem Rennen mit der schlechtesten Zeit über diese Distanz, kamen wir trotzdem knapp als Dritter ins Ziel. Das hieß die Teilnahme am Finale.

Dieses hatte es dann in sich. In einem engen Rennen und aufgrund eines stattgegebenen Einspruch, kamen alle sechs Boote innerhalb einer halben Sekunde ins Ziel. Dabei verfehlten wir um gerade mal 0,014s das Treppchen und wurden knapp Fünfter.

Am Abend stand dann noch die Salbker Meile mit einer Länge von 999m + x auf dem Programm. Im dritten von vier Läufen gingen wir an den Start. Mit guten Wenden und einem starken Schlussspurt holten wir auf ein vorausfahrendes Boot auf. Schlussendlich kamen wir in einem stark besetzten Feld auf einen guten 17. Platz.

Sonntag wurde dann noch mit deutlich weniger aber sehr starken Gegnern (alle, bis auf ein Team, fuhren am Vortag in die Sport-Klasse) die 500m-Distanz ausgefahren. So kamen wir im Vorlauf auch nur als Dritter und somit als letzter ins Ziel. Auch im folgenden Hoffnungslauf mussten wir uns unseren drei Gegnern geschlagen geben. Damit nahmen wir am Finale Fun-Sport teil. Hier sammelten wir noch mal alle Kräfte und kamen hauchdünn als Fünfter ins Ziel.

Damit endet eine wieder sehr schöne Regatta für uns. Mit den Ergebnissen können wir durchaus zufrieden sein. Im nächsten Jahr kommen wir sicherlich wieder und vielleicht können wir uns dann ja noch etwas steigern. Bis dahin wird jetzt fleißig weiter trainiert, denn am 31. August wartet am Bremer Werdersee schon die nächste Regatta auf uns.

E Center Dragons bei dem Flat Water Race in Herford am 06. und 07. Juli 2019

Bei zunächst herrlichem Sonnenschein verschlug es uns am 06. und 07. Juli nach Herford zur Regatta „Flat Water Race“. Dieses Jahr gab es einen neuen Wettkampfmodus, bei dem jedes Team vier Zeitläufe bestritt – jeweils zwei auf jeder Bahn. Am Ende wurden alle vier Zeiten addiert, um die Gesamtplatzierung zu ermitteln.

Wir durften im ersten Lauf als letztes Team aufs Wasser, um auf der vermeintlich schnelleren Bahn 2 unsere erste Zeit zu erpaddeln. Unser Knackpunkt bei jedem Rennen ist der Start, welcher an diesem Wochenende aber in allen Läufen wunderbar umgesetzt wurde. So konnten wir uns im ersten Rennen direkt absetzen und den Vorsprung auf der Strecke sogar noch weiter ausbauen, was vorerst die drittschnellste Zeit bedeutete. Richtig einordnen konnten wir die Leistung noch nicht, da beide Bahnen sehr verschiedene Charakteristika aufweisen.

Im zweiten Zeitlauf durften wir dann auf Bahn 1 unsere zweite Zeit des Tages ins Wasser bringen. Im Gegensatz zum ersten Lauf, bot uns hier der Gegner einen spannenden Lauf. Um nur zwei Hundertstel mussten wir uns nach 230m auf der Werre geschlagen geben.  Mit einer Gesamtzeit von 02:30.66 lagen wir nach zwei Zeitläufen für uns überraschend ziemlich gut auf Platz 2.

Am frühen Nachmittag standen dann noch Lauf drei und vier für uns an. Zunächst war unser Gegner das befreundete Team der Alpecin Pirates, welches wir nach kurzem Kampf im Ziel deutlich hinter uns lassen konnten. Die Laufzeiten wurden nicht mehr veröffentlicht, was für die Spannung bei der Siegerehrung sorgen sollte. In Lauf vier konnten wir bei leichtem Regen nochmal alle Energie ins Wasser bringen. Leider machte es uns der gegnerische Steuermann sehr schwer, in dem er eine ziemlich enge aber faire Linie wählte.

Nun hieß es noch rund zwei Stunden warten, bis alle Teams mit ihrem vierten Lauf durch waren und die Siegerehrung starten konnte. Am Ende erreichten wir einen richtig guten dritten Platz. Dieses Ergebnis sollte doch Motivation genug für die Langstrecke am Sonntag sein.

Sonntag Morgen konnten wir gemütlich in den Tag starten, da unser Lauf erst für 12 Uhr angesetzt war. Nach dem letztjährigen Missgeschick bei der Wende, wollten wir dieses Mal eine traumhafte Wende fahren. Die Bedingungen waren auch gut, denn wir hatten unseren gewohnten Steuermann an Bord. Wir kamen von Beginn an gut in den Rhythmus und konnten das Boot gut laufen lassen. So griff bei der Wende auch ein Rad ins andere und löste die leichte Anspannung auf Grund des letzten Jahres. Euphorisiert trieben wir das Boot Schlag für Schlag Richtung Ziel, welches wir erschöpft und glücklich erreichten. Am Ende konnten wir es gar nicht glauben und reckten den Pokal für den zweiten Platz in die Höhe.

Jetzt haben wir rund einen Monat Zeit und können uns wunderbar auf die nächste Regatta in Magdeburg vorbereiten.