E-Center Dragons


 

Auf einen Blick:

Trainingszeiten jeden Sonntag
Treff um 10.30  Uhr
am FSM Bootshaus (Falt- u. Skiclub Minden e.V.).
Weserpromenade 8
32423 Minden
 
 
Spartenleiter:
Daniel Kühn
Tel. – Nr.: 0151 75049821
 

 


Team-Geschichte Ergebnisse Berichte

Die E-Center Dragons wurden 2005 von Andreas Heinz gegründet und seitdem nehmen wir jedes Jahr an verschiedenen Regatten teil.
Wir freuen uns immer, wenn neue Kolleginnen und Kollegen Interesse am Wassersport haben!
team
 

Beverunger Dragon-Power-Cup 2017

Am 9. September diesen Jahres stand in Beverungen unsere letzte Regatta auf der kurzen Distanz auf dem Plan. Gefahren wurden vier Läufe über 220m gegen die Strömung der Weser. Am Ende wurden alle Zeiten addiert und so der Sieger ermittelt.
Das erste Rennen fuhren wir gegen Nimbus 2004. Mit einer Zeit von 1:02,480 kamen wir als erstes über das Ziel und ordneten uns damit vorerst auf dem vierten Platz ein. Im zweiten Lauf auf der etwas schlechteren Bahn erreichten wir die Zielline knapp hinter den Crazy Rats, aber immer noch mit einer guten Zeit von 1:03,290. Damit rutschten wir allerdings einen Platz nach hinten. Zwei Rennen lagen jetzt noch vor uns. Nach einer kurzen Mittagspause und einem Regenschauer ging es dann weiter. Zunächst starteten wir auf der schlechteren Bahn. Obwohl sich das Rennen gut anfühlte und wir vor KVH Kassel ankamen war die Zeit mit 1:04,890 enttäuschend. Wir blieben dennoch auf dem fünften Platz, hatten nun aber schon gut zwei Sekunden Rückstand auf KC Hameln. Zum Abschluss wollten wir nochmal ein gutes Rennen abliefern. Gegen die Doping Pirates gelang uns das auch sehr gut. Bei 1:02,890 blieb die Uhr stehen und da der KC Hameln in seinem Lauf nur eine 1:04,940 fuhr, landeten wir doch noch auf Platz vier.

Zum Abschluss des Tages stand noch die Langstrecke über 3,2km auf dem Programm. Zunächst wurde mit der Strömung gefahren und nach einer Wende der gleiche Weg gegen die Strömung zurück. Wir gingen im zweiten von drei Blöcken an der Start. 30 Sekunden nach den Crazy Rats durften wir loslegen. Zunächst konnten wir Zeit gut machen und holten, auch dank einer guten Wende, deutlich auf. Zum Ende legten die Crazy Rats nochmal eine Schippe drauf, so dass der Abstand wieder größer wurde. Trotzdem reichte es noch für uns um mit 18:23,71 knapp vor den Crazy Rats auf Platz drei zu stehen.

Die Regatta in Beverungen war ein schöner Abschluss mit einem erfolgreichen vierten Platz auf unserer letzten Kurzstrecke 2017. Zudem erreichten wir Platz drei über die Langstrecke, was nebenbei eine gute Generalprobe für Emden war, auch wenn da der Streckenverlauf natürlich wesentlich anspruchsvoller ist.


Emden Rund 2017

Am 22. September brachen wir in aller Frühe auf nach Emden. Erstens fängt der frühe Vogel den Wurm und zweitens mussten wir noch eine Trainingsrunde drehen, damit unser eigener Steuermann die Steuererlaubnis des Veranstalters bekam. Bei unserer zweiten Teilnahme an dieser Regatta durften wir letztendlich nach einer erfolgreichen Trainingsrunde mit dem eigenen Steuermann starten.

Mit insgesamt 35 Mannschaften, davon 18 mit uns in der Sportklasse, gab es einen neuen Melderekord. Zunächst mussten alle Mannschaften im ersten von zwei Durchgängen die 3,2km lange Außenrunde bewältigen. Hierbei galt in zwei engen Kurven absolutes Paddelverbot. Man musste also genug Vortrieb haben, bevor man in den „Langsamfahrbereich“ einfuhr. Sobald der Streckenschiedsrichter die Freigabe erteilte durfte wieder gepaddelt werden. Bis zur Kunsthalle Emden, der zweiten „Langsamfahrstelle“ lief unser Lauf richtig gut. Hier fuhren wir mit sehr viel Vortrieb hinein, bekamen die Freigabe des Schiedsrichters und gaben wieder alles. An dieser Stelle aber leider zu viel für die enge Rechtskurve. Mit enormer Anstrengung konnten wir es verhindern zu sehr mit der Bootsspitze in Richtung Wand zu driften. Ganz konnten wir es nicht verhindern und trafen zum Glück mit der linken Seite leicht an die Wand, wobei wir durch den Druck und einer Schräglage kurzzeitig ordentlich Wasser ins Boot holten und fast gekentert wären. Wir nahmen diesen Zwischenfall sportlich und fuhren den Rest der 3,2km mit Druck zu Ende. Leider haben wir einiges an Zeit liegen lassen und kamen auf Platz 16 ins Ziel.

Der zweite Durchgang ging für die Sportklasse als acht zweimal durch den Stichkanal. In dieser Variante der Strecke gab es keine Paddelverbote und man musste so ohne „Pause“ die nun 4,4km überstehen. Hier fuhren wir vom Gefühl eine sehr ordentliche Runde und konnten unsere gefürchtete Kurve – letztes Jahr wurden wir dort durch überhängende Büsche und Bäume gesteuert – wunderbar meistern. Leider verpassten wir die zweite Einfahrt zum Stichkanal komplett, mussten abstoppen und quasi einen erneuten Start fahren. Damit war auch die zweite Runde und eine mögliche Verbesserung der Platzierung dahin. Am Ende konnten wir den 16. Platz halten.

Nun heißt es wieder nach vorne schauen und im nächsten Jahr den Kurs ohne Fehler bewältigen. Vielleicht darf man dann in Richtung einer Top 10 Platzierung schielen.


Magdeburger Drachenbootfestival 2017

Am ersten Augustwochenende machten wir uns zum zweiten Mal nach 2016 auf nach Magdeburg zum Salbker See II. Dort standen eigentlich Rennen über 200m, 500m und 999m+x (die Salbker Meile) an. Allerdings mussten auf Grund von starkem Algenwuchs die Strecken etwas abgeändert werden. Dabei hat der Ausrichter schon Tage vorher, mit Unterstützung einiger Teams, mit dem „ernten“ begonnen, so dass überhaupt gefahren werden konnte.

Gestartet werden konnte am Samstag dank der fleißigen Helfer ganz normal mit der 200m-Distanz. In unserem ersten Lauf mussten wir gegen vier weitere Teams bestehen und kamen schließlich als Zweiter ins Ziel. Da man für die Platzierung Punkte bekam war die Zeit nur zweitrangig. Auch der zweite Vorlauf lief gut und wir kamen wieder als zweites Team unseres Rennens ins Ziel. Jetzt mussten wir abwarten, was das letztendlich bedeutete, denn anhand der Ergebnisse aus den zwei Vorläufen wurde man in die Klassen Premium, Sport und Fun eingeteilt. Auf Platz elf gelandet, fuhren wir als letzte Team in die Premium-Klasse. Nun mussten wir einen Halbfinale bestreiten, in dem sich die jeweils drei schnellsten Teams fürs Finale qualifizierten. Dieses mal gegen fünf andere Teams angetreten, hatten wir letztendlich keine Chance aufs Finale und kamen knapp hinter den Booten auf Platz 4 und 5 leider als letztes ins Ziel. Wir blieben somit auf Platz 11, was für uns aber trotzdem eine starke Leistung war.

Am Abend stand dann noch die Salbker Meile an. Wie lang die Strecke genau war, lässt sich nicht sagen, da hier die Streckenführung wegen des Algenteppichs stark geändert werden musste. In insgesamt vier Blöcken starten die Boote jeweils in 20-Sekunden-Abstand. Als drittes Boot in unserem Lauf gingen wir an den Start. Das Boot lief gut und mit einer Zeit von 5:10,708 fuhren wir in der Gesamtwertung auf Platz 16, nur 0,116 Sekunden hinter dem 15. Team.

Am Sonntag sollten dann eigentlich noch die 500m gefahren werden. Da auch diese Strecke nicht komplett frei von Algen war, wurde auch hier improvisiert. So fuhren wir im ersten Lauf die 200m rauf, machten eine Linkswende und fuhren die 200m wieder runter, also etwas mehr als 400m. Mit knapp über 2:06 min lagen wir nach der ersten Runde auf Platz 8. Der zweite Lauf wurde dann insofern geändert, dass man nun eine Rechtswende fuhr. Leider gelang uns die nicht ganz so gut. Dadurch verloren wir einiges an Zeit und landeten mit insgesamt 4:20,287 auf Platz 11.

Es war wieder einmal eine schöne Regatta und bei der durchaus starken Konkurrenz können wir mit unseren Ergebnissen alle mal zufrieden sein. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in 2018.


Drachenbootfestival Essen 2017

Nur eine Woche nach dem WDC in Minden stand schon die nächste Regatta auf dem Programm. Zum dritten Mal in Folge traten wir in Essen auf dem Baldeneysee an. Vier 250m-Läufe mussten wir hinter uns bringen.

Das erste Rennen war ein Qualifikations-Lauf. Hier kam es darauf an, eine möglichst gute Zeit zu fahren, um sich für den Lueg-Smart-Cup zu qualifizieren. Mit einer 1:09,09 schafften wir die zweitbeste Zeit, so dass wir problemlos den Lueg-Smart-Cup erreichten.

Jetzt ging es mit zwei Vorläufen bei Null los. Nach der guten Qualifikation wollten wir natürlich ins große Finale. Dazu mussten wir unter den ersten drei Teams landen. Im ersten Vorlauf konnten wir unsere Zeit nochmal auf 1:07,96 verbessern. Damit lagen wir wieder auf Platz zwei. Dennoch mussten wir auch im zweiten Vorlauf alles geben. Die Zeit in diesem Rennen war nicht ganz so gut, nur 1:09,61, aber da sich auch die anderen Team nicht steigern konnten, blieben wir auf dem zweiten Platz.

Im großen Finale traten wir nun gegen die Postdrachen und Radiant Dragons & Friends an. Nach dem Start an zweiter Stelle liegend und schon mit leichtem Abstand auf die führenden Radiant Dragons & Friends, kämpften wir uns Stück für Stück wieder ran. Leider war die Strecke 2m zu kurz, so dass wir hauchdünn mit gerade mal 9 Hunderstel hinter dem Ersten ins Ziel kamen.

Dennoch hatten wir wieder einmal eine schöne Regatta in Essen, auch wenn das Wetter nicht ganz mitspielte, mit einem alles im allem tollem Ergebnis.

 


Weserdrachencup Minden 2017

Am letzten Juni Wochenende stand mal wieder unsere Heimregatta in Minden auf der Weser an. Hier starteten wir sowohl auf der 300m Kurzstrecke als auch auf der 2km langen Langstrecke.

Am Samstag wurden zunächst drei der vorgesehenen vier Vorläufe gefahren. Die Rennen liefen gut und auch von den deutlich stärkeren Teams ließen wir uns nicht abschütteln, so dass die Läufe durchaus knapp waren. Damit landeten wir vorerst im Mittelfeld und waren auf Kurs fürs große Finale der Silberklasse.
Zum Abschluss des Tages stand dann noch die Langstrecke auf dem Programm. Hier durften wir im ersten der zwei Läufe an den Start gehen. Mit einem guten druckvollen Streckenschlag sowie einer tollen Wende erreichten wir das Ziel erstmals unter neun Minuten mit einer Zeit von 8:42,23 und ordneten uns damit auf Platz sieben ein.

Sonntag Morgen musste als erstes der letzte Vorlauf gefahren werden. Mit einer konzentrierten Leistung gelang uns eine ähnliche Zeit wie die Läufe zuvor und somit qualifizierten wir uns für das große Silberfinale. Jetzt hieß es nochmal alle Kräfte bündeln und ein gutes letztes Rennen abliefern. An Spannung war dieser Lauf dann nicht zu überbieten. Das Rennen war extrem eng, was nicht nur daran lag, dass alle vier Boote innerhalb von sieben Hundertsteln das Ziel erreichten, sondern sich auch auf der Strecke gefährlich nah kamen. Schlussendlich landeten wir 1:08,10 und drei Hundertsteln Rückstand auf Platz zwei der Silberklasse und waren damit Zehnter in der Gesamtwertung.

Im Großen und Ganzen können wir mit einem Zehnten und einem Siebten Platz durchaus zufrieden sein. Nächstes Jahr wird dann wieder neu angegriffen und vielleicht können wir uns dann ja ein wenig verbessern. In einer Woche steht aber erstmal die Regatta am Baldeneysee in Essen an.

 


Drachenboot-Cup Salzgitter 2017

Unsere erste Regatta 2017 fand dieses Jahr am 11. Juni auf dem Salzgittersee statt. Als Stammgast dieser Regatta kannten wir die 250m lange Strecke bereits und traten auch dieses Jahr wieder mit dem Ziel an, einen Podiumsplatz zu erreichen.

Wir wollten gleich im ersten Lauf eine gute Zeit abliefern, denn wie die Jahre zuvor, entschied die bessere Einzellaufzeit über die Teilnahme am Finallauf. Im ersten Rennen kamen wir gut los und erreichten das Ziel mit klarem Vorsprung nach 1:09,28 Minuten. Das bedeutete den vorerst zweiten Platz. Da die Zeiten im zweiten Vorlauf allgemein schlechter wurden, blieb es bei unserer Platzierung, auch wenn wir mit 1:10,24 die schnellste Zeit in diesem Durchgang hatten. Somit gingen wir als zweitschnellstes Team in das Goldfinale. Dort gelang uns der Start nicht ganz so gut, so dass wir bei der Zieleinfahrt schlussendlich klar hinter den ersten beiden Booten als Dritter ins Ziel fuhren.

Wie die letzte beiden Jahre auch, stand jetzt noch die Staffel an. Allerdings wusste niemand so richtig, wer zu welchem Team gehört. Wir gaben dennoch noch einmal unser Bestes und schafften sogar den Vorsprung der anderen Staffel wettzumachen und als erster ins Ziel zu fahren.

Auch wenn bei dem ein oder anderen die Enttäuschung nach dem Finallauf im ersten Moment nicht zu übersehen war, haben wir unser Ziel erreicht und wieder mal einen schönen Tag in Salzgitter gehabt. Jetzt haben wir noch eine Trainingseinheit, um kleinere Unstimmigkeiten auszumerzen und optimal für den WDC gerüstet zu sein.

 


5. Antenne Niedersachen-Drachenboot-Indoor-Cup

Am Samstag, 05. November 2016, stand unsere letzte Regatta in diesem Jahr. Hierbei war es aber keine normale Regatta, denn wir starteten in Osnabrück im Nettebad. Natürlich war es keine ”normale“ Regatta, sondern ein Tauziehen mit Drachenbooten. Insgesamt traten 24 Mannschaften an und kämpften um den Titel der offenen Indoor-Niedersachsenmeister. Wie schon im letzten Jahr wussten wir sehr gut was uns erwartet. Hier zählt nur Druck aufs Blatt, im Takt bleiben und wenn möglich besser sein als der Gegner und das maximal über eine Minute.
Begonnen wurde mit einer Vorrunde, in der zwei Durchgänge zu absolvieren waren. Den ersten Lauf mussten wir gleich über die volle Distanz gehen. Nach einer Minute voller Power mussten wir uns aber dem Gegner geschlagen geben. Der zweite Vorlauf lief deutlich besser und wir konnten diesen klar und sehr schnell für uns entscheiden. Nach der Vorrunde lagen wir nach Punkten auf dem neunten Platz. Damit waren wir mehr als zufrieden. Jetzt ging es in einem K.O.-System weiter. Sicher war uns aber schon ein Platz unter den ersten 16.
Wieder quälten wir uns im Achtelfinale über eine Minute – wie zuvor ohne Erfolg. So ging es in die nächste Runde um die Plätze 9 bis 16. Das nächste Duell entschieden wir wieder klar für uns, was folglich hieß, wir sind mindestens 12. Im vorletzten Lauf ging es gegen das befreundete Team der ABB Red Dragons. Ein Kampf auf Augenhöhe, der sich wieder über die volle Zeit erstreckte. Dieses Mal hatten wir die Nase aber vorne und trafen im Platzierungslauf um die Plätze 9 und 10 gegen den Vorjahres zweiten. Als klarer Außenseiter gingen wir ins Duell und so war es für uns keine Überraschung, dass wir nach einem recht kurzem Kampf verloren hatten. Dennoch freuen wir uns über den 10. Platz und werden im nächsten Jahr wieder angreifen.

 


7. Beverunger Dragon-Cup

 

Samstag, der 10. September 2016, kam der Sommer nochmal so richtig zurück – also eigentlich kam er überhaupt erstmal an. Wir freuten uns auf jeden Fall über das schöne Wetter, denn bei herrlichem Sonnenschein macht paddeln deutlich mehr Spaß als bei Regen.

Begonnen hat der Tag für uns mit dem Treffen um 6 Uhr am E-Center in Minden und einen schnellen Aufbruch gen Beverungen. Nach einer leicht chaotischen Suche nach einem geeigneten Platz für unseren Pavillon vor Ort und einem gemeinsamen Frühstück durften wir zum ersten mal an diesem Tag auf die 220m lange Strecke gehen. Eine Besonderheit gibt es in Beverungen auf der Kurzstrecke, denn hier wird nicht wie sonst üblich mit dem Strom, sondern gegen den Strom der Weser gefahren. Mit einem nicht ganz so gut umgesetzten Start überfuhren wir nach 1:05.22 die Ziellinie als erster in unserem Lauf. Zum zweiten Lauf war also noch etwas Potential zur Verbesserung vorhanden. Der Start wurde im zweiten Lauf auch deutlich besser umgesetzt, allerdings kamen wir zu unserer Überraschung mit einer Zeit von 1:04.94 nur unwesentlich früher über die Ziellinie. Nach der Addition der Zeiten lagen wir nach den beiden Vorläufen auf Platz sieben und haben damit die Qualifikation für die Klasse Champion erreicht.

Innerhalb der Klasse wurden zwei weitere Läufe bestritten. Beide konnten wir auch gewinnen und so die Klasse Champion gewinnen. Ein wirkliches Kunststück gelang uns mit den beiden Läufen auch noch. Wir haben auf die Hunderstel genau die selben Zeiten gefahren wie zuvor in den Vorläufen.

Neben der Kurzstrecke hatten wir noch für die Langstrecke gemeldet. Diese hat eine Gesamtlänge von 3200m, die erste Hälfte mit dem Strom der Weser, die anderen gegen den Strom. Mit einem langen und ruhigen Schlag gingen wir die Strecke an. Die erste Hälfte war schnell geschafft und die Wende war auch wieder einmal super gemeistert worden. Es folgten die 1600m gegen den Strom. Unser Druck fiel nicht ab, alle konnten den Schlag halten. Auf den letzten 220m Metern erhöhten wir nochmal den Druck und erreichten völlig erschöpft das Ziel. Erst bei der Siegerehrung wurden die Zeiten und die daraus resultierenden Platzierungen genannt. Mit 18:16.26 landeten wir ungefährdet auf Platz zwei. Nur die an diesem Tag allen davonfahrenden KC Hameln Young Dragons waren fast eine Minute schneller als wir.

beverungen_rennbericht


16. Magdeburger Drachenbootfestival

 

Am letzten Juliwochenende vom 30. bis zum 31. Juli waren wir in Magdeburg beim Magdeburger Drachenbootfestival 2016. Unsere erste mehrtägige Regatta außerhalb von Minden stand an. Leider konnten wir auf Grund kurzfristiger Ausfälle nur mit 19 bzw. 20 Paddlern anreisen.

Los ging es am Samstag Morgen in aller Frühe um 6 Uhr, was letztendlich doch recht knapp bemessen war. Gerade noch pünktlich zum Teamcaptainmeeting trafen wir in Magdeburg am Salbker See II ein.

Für uns stand dann um 9:30 Uhr der erste Lauf über 200m an, den wir mit 18 Paddlern aber eigenem Steuermann bestreiten mussten. Als dritter von sechs Mannschaften konnten wir in diesem Lauf über die Ziellinie fahren. Durch den dritten Platz im ersten Wertungslauf ergab sich unsere Startzeit für den zweiten Wertungslauf. Diesen konnten wir erneut als dritter von sechs Mannschaften ins Ziel bringen.

Nach Abschluss der ersten beiden Wertungsläufe ergab sich eine Gesamtplatzierung nach Punkten. Hier lagen wir nach zwei dritten Plätzen in den Wertungsläufen auf dem 18. Platz und starteten damit in der Klasse Sport (Plätze 9-18). Zunächst wurde in der Klasse ein Halbfinallauf ausgetragen, bei dem sich die ersten drei für das Finale qualifizieren. Leider reichte es diesmal nur zum vierten Platz. Am Ende reichte die im Halbfinale gefahrene Zeit für den 9. Platz in der Klasse Sport bzw. zu Platz 17 insgesamt von 41 Mannschaften.

Zum Abschluss des Tages stand noch die Salber Meile an, eine Langstrecke über ungefähr 1400m mit einer Links- und zwei Rechtswenden. Wir gaben nochmal alles, konnten am Ende mit nur 18 Paddlern einen respektablen 12. Platz erkämpfen.

Am Sonntag standen noch die Läufe über 500m an. Hier starteten noch 15 Mannschaften. Zunächst gab es einen Vorlauf mit jeweils 5 Mannschaften, von denen sich jeweils die ersen drei fürs Halbfinale qualifizierten. Die anderen sechs Mannschaften mussten in den Hoffnungslauf, nach dem dann die letzten drei ausschieden. Zum Sonntag konnte noch eine Person nachreisen, wodurch wir mit 20 Paddlern und vom Veranstalter gestellten Steuermann starten konnten. Im ersten Lauf kamen wir gut vom Start weg und lagen recht aussichtsreich im Rennen. Zum Ende fehlte nur eine Kleinigkeit um als dritter sich fürs Halbfinale zu qualifizieren. Somit ging es für uns in den Hoffnungslauf, den wir auf Grund eines Ausfalls nur noch mit 18 Paddlern, dafür wieder mit eigenen Steuermann bestreiten mussten. Mit nur 18 Paddlern fehlte uns die nötige Power für einen der ersten drei Plätze und so landeten wir auf dem vierten Platz. In der Gesamtwertung kamen wir so auf einen geteilten 12. Platz.

Am Ende hat uns das Wochenende richtig gut gefallen, konnten wir doch das eine oder andere Sportteam hinter uns lassen. Jetzt werden wir uns erstmal eine längere Pause gönnen und starten Anfang September erst wieder auf der Weser in Beverungen.

MDF – Rennbericht


13. Drachenboot-Festival Essen

 

Nur eine Woche nach dem WDC ging es für uns am 3. Juli schon zur nächsten Regatta nach Essen. Wie schon im letzten Jahr traten wir beim Rennen am Baldeneysee an. Insgesamt standen uns vier Läufe auf der Kurzdistanz bevor. Das erste Rennen war ein Qualifizierungsrennen. Dieser Lauf entschied, ob wir im Daytona-Cup (Sport) oder im Rhein-Ruhr-Cup (Fun) antraten. Da sich im Startbereich einige Algen ausgebreitet hatten, wurde die Startlinie um 50 Meter nach vorne verschoben, so dass die Strecke 200m lang war. Mit einer Zeit von 55,32s kamen wir in unserem Rennen deutlich vor den anderen Booten ins Ziel und qualifizierten uns problemlos als drittschnellstes Team für den Daytona-Cup.

Anschließend ging es in zwei Vorläufen um die Platzierung für den Finallauf. Nachdem wir letztes Jahr 4. geworden sind, wollten wir natürlich auch in diesem Jahr wieder das A-Finale erreichen. Im ersten der beiden Vorläufe hatten wir mit der Deutschen Post auch gleich die Zweitschnellsten aus der Qualifikation dabei. Mit 55,21s konnten wir uns als Erster durchsetzen und unsere Zeit noch leicht verbessern. Damit lagen wir vorerst auf dem zweiten Platz. Der zweite Vorlauf brachte uns dann eine Zeit von 55,60s. In diesem Rennen taten wir uns ein wenig schwerer und konnten uns von den anderen Booten nicht richtig absetzen. Das führte dazu, dass wir auf den dritten Platz der Gesamtwertung abrutschten. Dennoch qualifizierten wir uns für das A-Finale.

Gegner waren hier die Teams Ruhrfire, S-Moneydragons und Deutsch Post. Da die fleißigen Helfer des DLRG es geschafft hatten den Algenteppich am Start zu entfernen, wurden die Finalläufe über die vollen 250m ausgetragen. Jetzt wollten wir natürlich auch mindestens unseren dritten Platz verteidigen. Vom Start kamen wir gut weg und lagen leicht in Führung. Bis kurz vor Ziel konnten wir das auch halten. Durch einen starken Endspurt von Ruhrfire zogen diese leider noch an uns vorbei, so dass wir am Ende knapp vor den anderen beiden Teams Zweiter wurden. So endet eine weitere erfolgreiche Regatta für uns. Hinter dem verdienten Sieger konnten wir uns im Vergleich zum Vorjahr um zwei Plätze steigern. So kann die Saison gerne weiter gehen – als nächstes dann Ende Juli in Magdeburg. Wir sind gespannt was uns da erwartet.

Essen – Rennbericht


18. Mindener Weserdrachen-Cup

 

Vom 25. bis 26. Juni stand unsere Heimregatta auf der Weser in Minden auf dem Programm. Nach guten Leistungen in Hamburg und Salzgitter waren wir gespannt, was dieses Jahr beim WDC drin ist, hatten wir die letzten Jahre doch immer ein wenig Pech gehabt. Unser Ziel war auf jeden Fall eine Platz unter den Top 10.

Unseren ersten Vorlauf hatten wir auf Bahn 1, der vermutlich langsamsten Bahn. Wir traten an gegen Nimbus 2004, PADDLE POWER BCG sowie den Stromschnellen und gewannen trotz Bahn 1 knapp mit 1:02,18. Für das erste Rennen konnten wir schon ganz zufrieden sein und lagen mit dem vorerst 8. Platz ganz in unserem Soll. Im nächsten Rennen auf Bahn 2 hießen unsere Gegner Black Wave, WEZianische Drachenreiter und Wellenmacher. Mit Black Wave hatten wir einen starkes Team neben uns, was wir nutzen wollten. Dies taten wir dann auch und gewannen den Lauf überraschend deutlich mit 1:01,00. So konnten wir uns weiterhin unter den Top 10 behaupten. Der 3. Lauf, für uns auf Bahn 3, versprach dann ein ziemlich enges Rennen zu werden. Mit Battery Devils, ABB Red Dragons und Dragons Race Community an unserer Seite ging es an den Start. Alle Teams lagen in der Gesamtwertung eng beisammen. Leider erwischten wir in diesem Vorlauf den Regen, so dass die Bedingungen nicht optimal waren. Wir gewannen zwar auch diesen Lauf ganz knapp, allerdings nur mit einer Zeit von 1:02,05 und das auf Bahn 3. Somit lagen wir am Samstag zeitgleich mit den Stromschnellen auf Platz 9. Der letzte Vorlauf am Sonntag musste also entscheiden, ob wir Kleines Gold oder Großes Silber Finale fuhren. Wir traten gleich im ersten Rennen auf Bahn 4 an und siegten auch hier mit 1:00,01 gegen KSG Allsports, MIOS Pirates und Scheune Bierpohl. Was die Zeit letztendlich wert war, musste das Rennen der Stromschnellen zeigen. Und wie der Zufall es so will, fuhren auch die Stromschnellen eine Zeit von 1:00,01. Somit hatten wir auf die Hundertstel genau die gleiche Zeit. Das bedeutete für uns leider „nur“ Platz 9 und das Große Silber Finale, da die Stromschnellen mit 59,09 die bessere Einzelzeit hatten und sich so vor uns platzierten. Mit etwas Frust aufgrund der hauchdünn verpassten Goldklasse stiegen wir beim Finallauf ins Boot. Natürlich wollten wir jetzt auch dieses Rennen gegen Nimbus 2004, ABB Red Dragons und Contire Dragons gewinnen. Und es lief gut. Vom Start an fuhren wir vorne weg. Mit einem perfektem Streckenschlag konnten wir diesen Vorsprung sogar noch ausbauen, so dass wir letztendlich mit mehr als einer Bootslänge und einer unglaublichen Zeit von 58,11 ins Ziel fuhren. Damit hatten wir unser Ziel, einen Platz in den Top 10, erreicht.

Als zusätzlichen Bonus konnten wir uns das erste Mal für das Finale der Offenen Westdeutschen der Betriebssportmannschaften qualifizieren. In diesem Rennen mussten wir gegen Underwater Dragons, Battery Devils und Stromschnellen ran. Mit einem tollen Lauf wollten wir uns nochmal von der Regatta verabschieden und das war er dann auch. Alle Boote kamen nahe zu zeitgleich ins Ziel, so dass die Siegerehrung Aufschluss geben musste. Und da kam dann der Hammer! Mit einer Zeit von 59,10 und nur 2 Hundertstel Vorsprung vor Underwater Dragons wurden wir Erster. Wahnsinn!

Neben der Kurzstrecke nahmen wir am Samstag auch am Langstreckenrennen teil. Unser Boot lief gut und mit einer, für die Strömungsverhältnisse, tollen Wende konnten wir eine starke Zeit von 9:03,02 rausholen. Damit verpassten wir nur knapp das Podium und wurden Vierter. Auch hier ging es um die Offene Westdeutsche Betriebssportmeisterschaft, bei der wir hinter den Underwater Dragons Vizemeister wurden.

Fazit: Alle Kurzstreckenläufe gewonnen, Sieger in der Silberklasse, Westdeutscher Meister auf der Kurzstrecke, Vizemeister auf der Langstrecke, zweitschnellstes Team hinter den Blue Eagles – was will man mehr. Also – am Ende wird alles gut … oder war vielleicht doch noch nicht alles gut und es ist noch nicht das Ende? Wir werden es sehen.

Weiter geht es auf jeden Fall schon am Sonntag den 3. Juli in Essen auf dem Baldeneysee.

WDC – Rennbericht


11. Drachenboot-Cup Salzgitter

 

Am 12. Juni 2016 stand unsere zweite Regatta in diesem Jahr auf dem Programm. Unser Weg führte uns zum fünften Mal in Folge zum Salzgittersee. Zwei Vorläufe, ein Finallauf und die schon im letzten Jahr durchgeführte Staffel waren zu fahren.

Im ersten Rennen fuhren wir eine Zeit von 1:07,22 und lagen damit in der Gesamtwertung nach Runde 1 auf Platz 3 hinter den Concordia Dragons und den IAV Navigators. Mit dem Start konnten wir ganz zufrieden sein, auch wenn es noch ein paar kleinere Verbesserungen bedurfte. Diese setzten wir in Durchgang zwei um und konnten uns so um fast eine Sekunde auf 1:06,29 verbessern. Das bedeutete, dass wir als zweitschnellstes Team hinter den Concordia Dragons, die mit 1:05,15 gut eine Sekunde schneller waren, in den Finallauf gingen. Im Finale gelang uns ein super Start und wir lagen das ganze Rennen knapp in Führung. Ein Zielfoto musste die Entscheidung bringen. Letztendlich wurden wir Dritter, nur 24 Hundertstel hinter den zweitplatzierten IAV Navigators und weitere 4 Hundertstel hinter Concordia Dragons.In der Staffel traten wir dann gemeinsam mit WEVG Powerducks, Schachtpiraten DBE und Finance Dragons an und mussten uns mit nur 2 Hundertsteln Rückstand den Teams TAG Dragons, Concordia Dragons, IAV Navigators und MANnions geschlagen geben.

Unser Ziel, die Regatta zu gewinnen, haben wir nicht ganz erreicht. Dennoch können wir mit unserer Leistung zufrieden sein und positiv gestimmt auf die nächste Regatta am 25. und 26. Juni zu Hause in Minden gucken. Hoffentlich kommen wir endlich mal ohne Pannen durch die Regatta in Minden.

TAG-Drachenboot-Cup Salzgitter – Rennbericht


27. Hafencup Hamburg Mai 2016

 

Nach einer kurzen Winterpause und einer entspannten Weihnachtszeit haben wir bereits im Januar unser Training wieder aufgenommen – zunächst durch Krafttraining in der Halle bis wir ab März wieder zum Paddel greifen konnten. Wir haben fleißig trainiert und waren heiß auf das erste Kräftemessen mit anderen Teams.
Am 8. Mai war es dann soweit – früh morgens machten wir uns auf den Weg nach Hamburg in den Grasbrookhafen zu unserer ersten Regatta 2016. Dort angekommen zeigte sich das Wetter schon mal von seiner besten Seite. Neun weitere Teams und die 200m lange Strecke warteten nur noch auf den Startschuss. Gegner unseres ersten Laufes waren dann die Paddler von Bio Company Hamburg. Nach dem wir vom Start sehr gut los gekommen waren, ließen wir uns den Sieg und die damit verbundenen 4 Punkte nicht mehr nehmen. Danach hieß es erst mal warten und das Wetter genießen. Denn auf Grund von Niedrigwasser war gegen Mittag der Hafen fast leer und paddeln somit unmöglich. Nach gut 3 1⁄2 Stunden Pause ging es dann endlich weiter. Im zweiten Vorlauf traten wir gegen Stich Tiefer und TSR Recycling an. Was wir vorher nicht ahnten ist, dass wir dieses Rennen gleich zweimal fahren durften. Das sorgte im ersten Moment für etwas Unmut, hatten wir doch den ersten Start dieses Laufes gewonnen, obwohl uns das Team TSR Recycling in die Seite gefahren war. Im Wiederholungslauf gaben wir dann nochmal alles und gewannen auch diesen letztendlich regulär und deutlich vor den anderen beiden Booten. Der letzte Vorlauf gegen die Frankfurter Dorschenanner und die Hanseaten lief dann wieder ohne besondere Vorkommnisse. Wir holten unseren dritten Sieg im dritten Lauf und hatten somit 12 Punkte, ebenso wie das Team VGF Dragons, was gleichzeitig die Qualifikation fürs Halbfinale bedeutete. Die beiden Sieger und der schnellere Zweite nahmen dann am Finale teil. Im Halbfinalrennen traten wir gegen die Paddler von Stich Tiefer und die Gregster Dragons an. ¨Ahnlich wie die anderen Rennen fuhren wir vom Start an vorne weg und siegten auch im Halbfinale. Damit waren wir fürs Finale qualifiziert und trafen dort auf DB Dragons und die VGF Dragons. Diese Rennen bot dann nochmal spannend zu werden, hatten doch die Frankfurter VGF Dragons auch all ihre bisherigen Läufe gewonnen. Und so kam es dann auch. Die Frankfurter hatten den etwas besseren Start und lagen dadurch knapp in Führung. Stück für Stück kämpften wir uns mit jedem Schlag ein kleines bisschen näher. Doch leider sollte es nicht ganz reichen. Am Ende kamen wir nur minimal später hinter den VGF Dragons ins Ziel und holten bei unserer ersten Regatta im Jahr 2016 den klasse zweiten Platz. Als nächstes brechen wir am 12. Juni zum jetzt fünften Mal in Folge nach Salzgitter auf. Nachdem wir letztes Jahr Zweiter geworden sind, wollen wir dieses Mal wieder den Titel angreifen. Wir denken, nach dem uns der Start in Hamburg schon so gut geglückt ist, können wir da voller Zuversicht und Vorfreude anreisen.

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Hafencup Hamburg – Rennbericht


4. Antenne Niedersachsen Drachenboot-Indoor-Cup 2015

 

Am 7. November verschlug es uns zur letzten Veranstaltung in diesem Jahr nach Osnabrück ins Nettebad. Hier wurde im Sportbereich des Schwimmbades ein Tauziehen mit Drachenbooten ausgetragen. Hierbei waren zwei Boote über eine Umlenkrolle mit einem Tau verbunden und mussten sich gegenseitig Meter abnehmen. Wer zuerst den anderen bis zum Ende rübergezogen hat, gewinnt den Durchgang. Sollte nach einer Minute noch kein Sieger ermittelt worden sein, wird das Rennen beendet und der als Sieger benannt, der zum Ende des Durchgangs weiter vorne lag

Zunächst wurden zwei Vorläufe ausgetragen und anschließend das Feld in Sport (Plätze 1-16) und Fun (Plätze 17-24) eingeteilt. Im ersten Vorlauf trafen wir auf die BCN Allstars. Nach einem schlechten Start, bei dem wir gleich einige Zentimeter verloren, kämpften wir uns zurück. Leider schafften wir es nicht mehr das Blatt noch zu wenden und mussten uns nur knapp nach einer Minute geschlagen geben. Im zweiten Vorlauf machte der spätere Sieger, die Kleine BW-Dragons, kurzen Prozess mit uns. Bereits nach 9 Sekunden war es vorbei. Nach den beiden Vorläufen hatten wir 0 Punkte und fanden uns auf dem 17. Platz wieder. Mit einer Gesamtzeit von 1:09 Minuten waren wir die beste Mannschaft ohne Punkte.

So waren wir zunächst in Fun eingeteilt, durften auch schon einsteigen und mussten unverrichteter Dinge aus dem Boot aussteigen. Durch ein falsch eingetragenes Ergebnis bei den Crazy Dragons, rutschten diese noch hinter uns zurück. Glück für uns, denn nun stiegen wir mit dem 16. Platz auf in die Sportklasse. Als 16. trafen wir im ersten KO-Lauf auf den bisher Führenden, das Pro Team Hameln. Wieder einmal, lagen wir beim Start gleich hinten, wehrten uns, aber hatten nach 29 Sekunden das nachsehen. Weiter ging es gegen einen bekannten Gegner, die BCN Allstars. Nach einem abermals misslungenen Start lagen wir kurz vor dem KO. Doch wir kämpften uns zurück, nahmen den BCN Allstars mit jedem Schlag immer mehr ab. Nach einer Minute war dann wieder Schluss und nach kurzem Warten auf das Ergebnis, konnten wir unseren ersten Sieg feiern. Damit stand fest, dass wir um die Plätze 9-12 paddeln werden. Im vorletzten Durchgang mussten wir uns den Ninja Turtles geschlagen geben. Im letzten Lauf des Tages paddelten wir um Platz 11 gegen die Lower Saxony Dragons aus Hannover. Es bot sich ein gewohntes Bild. Gleich nach dem Start lagen wir hinten, konnten das Blatt erneut wenden und lagen nach einer Minute deutlich vorne.

Zum Abschluss der Saison können wir mit Platz 11, einem 5-Liter-Fass Bier und 20 Würstchen (Geschenk bei der Siegerehrung) zufrieden sein. Als Fazit nehmen wir mit, dass unser Start einfach grauenhaft ist, aber wir durchaus Stehvermögen haben.

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6. Beverunger Dragon-Power-Cup  2015

Die Regatta in Beverungen am 12. September 2015 war unsere letzte Outdoor-Regatta in dieser Saison. Insgesamt traten 12 Teams gegeneinander an. Nach jeweils zwei Vorläufen wurden die Teams in die Kategorie SSuper-Champion”(Plätze 1-6) oder ”Champion”(Plätze 7-12) eingeteilt. Danach gab es noch zwei Finalläufe. Die Zeiten aus allen vier Rennen wurden zusammengerechnet und so entschied sich die Platzierung der Mannschaften. Jeweils zwei Teams fuhren auf der 220m langen Kurzstrecke gegeneinander. Besonders an dieser Regatta war, dass die Distanz auf der Weser gegen den Strom gepaddelt werden musste. Wir waren dieses Jahr zum ersten Mal Teilnehmer dieser Regatta und somit war es für uns auch das erste Mal, dass wir bei einer Regatta gegen die Strömung gefahren sind.
Wir fuhren gleich das erste Rennen der Regatta gegen die Kernies um neun Uhr. In diesem Lauf fuhren wir eine sehr gute Zeit von 1:05,86 heraus. Im zweiten Lauf reichte es nur für eine 1:07,18. Nach der Addition der beiden Zeiten waren wir auf Platz drei und somit in der Kategorie SSuper- Champion”. Mit dem Erreichten waren wir zufrieden, denn wir lagen damit voll in unserem Soll. Den ersten Finallauf fuhren wir gegen die viertplaztierten KC-Hameln. Leider kamen wir nur als zweites ins Ziel und mussten uns somit im letzten Lauf steigern, um den dritten Platz noch zu verteidigen bzw uns wieder zu erkämpfen. Dies haben wir mit einem super Lauf, den wir mit unserer Tagesbestzeit von 1:05,45 absolvierten, auch geschafft und landeten mit einer Gesamtzeit von 4:26,35 knapp vor KC-Hameln (4,26,99) auf Platz drei.
Der dritte Platz war für uns ein super Ergebnis, denn leider konnten wir nur mit 18 Paddlern antreteten. Kurzfristige Ausfälle, meist krankheitsbedingt, dezimierten unser Team recht stark. Noch konnten sich die 18 Paddler nicht ausruhen, denn es galt noch eine Langstrecke zu absolvieren. Diese erstreckte sich über insgesamt 3200m, davon wurden zunächst 1600m mit der Srömung gefahren. Die Wendeboje befand sich auf der Hälfte der Strecke, wodurch die restlichen 1600m gegen die Strömung gefahren werden durften. An der Langstrecke nahmen acht Teams teil. Jeweils vier Mannschaften starteten im Abstand von 30 Sekunden.
Für uns lief die Langstrecke sehr gut.Wir starteten als erstes und wurden nicht überholt – ein erstes Ziel für jede Langstrecke ist damit erreicht. Trotz der vier Kurzstrecken, konnten wir konstant Druck aufbauen und das Boot lief gut, zwischendurch zogen wir immer mal wieder an und legten am Ende noch einen Endspurt hin. Die Mühen und die Quälerei haben sich gelohnt. Mit einer Zeit von 19:12,55 erreichten wir das Ziel. Diese Zeit reichte wie schon auf der Kurzstrecke zu Platz drei.
Alles im allem war es eine sehr schöne und erfolgreiche Regatta für uns.

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10.Drachenboot Regatta

Blaues Band der Weser 2015

Am ersten Wochenende im September 2015 fand in Minden das Blaue Band statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde eine Drachenboot Regatta ausgetragen. Wir durften uns mit weiteren 17 Teams auf heimischen Gewasser uber eine Strecke von jeweils 300m messen. Zunachst sind drei Vorlaufe zu absolvieren, anschlieend wird noch ein Finallauf ausgetragen.
Schon vor der Regatta zeichneten sich Probleme ab, dass wir nicht immer mit einem vollen Boot an den Start gehen konnen. So mussten einige erst noch arbeiten, anderen hatten spater noch eine weitere Sportveranstaltung. Der Rennplan lie uns erstmal schon lange warten, denn wir hatten das erste Rennen um 10:45 Uhr. Bei diesem konnten wir mit einem vollen Boot auftrumpfen und lieen die WEZianischen Drachenreiter und den spateren Sieger, die Jacob Fullpipe Dragons, sogar hinter uns.
Der zweite Lauf war fur 13:55 geplant und wir hatten hier noch mit einem vollen Boot antreten konnen. Allerdings scha te es der Veranstalter nicht, seinen grozugig gehaltenen Plan halbwegs einzuhalten. Mit deutlicher Verspatung und personell dezimiert ging es fur uns dann an den Start.  Uberraschenderweise fuhren wir mit nur 18 Paddlern auf der deutlich schlechtesten Bahn des Tages eine hervorragende Zeit.
Voller Ho nung gingen wir den dritten Vorlauf an, denn die beste Bahn lag noch vor uns. Allerdings vergeigten wir diesen Lauf total. Vom Start weg, konnten wir uns nicht absetzen und wurden schlielich von den beiden Auenbahnen bedrangt, wodurch das Rennen ziemlich langsam wurde. Die Vorlaufe waren nun gescha t und wir fanden uns auf dem achten Platz in der Gesamtwertung wieder. Dies berechtigte zum Start im groen Finale der Champions-Klasse. Passend zum Finallauf kehrten zwei Paddler zuruck. So hatten wir berechtigte Ho nung noch einen Platz gutzumachen. Dies gelang uns im Lauf leider nicht und wir mussten uns nur knapp den Stromschnellen geschlagen geben. Trotz des achten Platzes in der Gesamtwertung, lieen wir uns die Stimmung nicht verderben und feierten am Teamzelt noch bis in die Nacht.

Blaue Band_Rennbericht

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12. Essen Kupferdreher

Drachenbootregatta 2015

In aller Frühe ging es fur uns am Samstag, den 29. August, los in Richtung Essen-Kupferdreh. Wie schon im Juni führte unsere Reise an den Baldeneysee, diesmal jedoch an das obere Ende des Sees. Bei unserer Ankunft lag der See noch verschlafen unter einer Nebeldecke verborgen dar. So manch einer von uns stand dem See in Bezug auf Verschlafenheit nichts nach.

Die erste sportliche Ertüchtigung für diesen Tag folgte mit dem Aufbau des Pavillons. Leider wurde es ein Platz im hinteren Bereich zugewiesen, der sich später aber als goldwert erweisen sollte. Von den einzelnen Läufen, konnte wir von dort aber nichts mitbekommen. Nach getaner Arbeit, folgte ein ordentliches Frühstück, um für diesen Tag bei Kräften zu bleiben.

Diese Kräfte waren auch notwendig, hatten wir nämlich in der Klasse Sport für den Kupferdreher Dreikampf gemeldet. So durften wir uns mit weitaus stärkeren Teams aus dem Ruhrgebiet über die Distanzen von 250m, 500m und 2500m messen. Die Kurz- und Mitteldistanz musste jeweils zweimal absolviert werden. Zum Abschluss folgte ein Verfolgungsrennen über 2500m. Alle erfahrenen Zeiten, werden in Punkte umgerechnet, wobei der jeweils Durchlaufsschnellste den Maßtab bildet und 0 Punkte erhält.

Der Anfang wurde mit der Kurzstrecke gemacht. Im ersten Lauf schafften wir eine 1:10,43, mit der wir so halbwegs zufrieden waren. Auf unserer Bahn wuchsen nämlich fleißig Algen und anderes Wassergrünzeug, dass immer wieder versuchte uns die Paddel aus den Händen zu reißen. Es zeigte sich, dass alle Teams, die auf dieser Bahn fahren mussten, Schwierigkeiten hatten und eine langsame Zeit ins Ziel brachten. Unser zweiter Lauf, zum Glück auf einer anderen Bahn, war mit 1:08,55 rund 2 Sekunden schneller. Dennoch befanden wir uns nach der Kurzstrecke auf dem letzten Platz – Platz 10.

Trotz Platz 10 hatten wir richtig Spaß an dieser Regatta, denn wir wussten von vornherein, dass wir nicht um die Spitze kampfen würden und zusätzlich war dieser Dreikampf eine sehr nette Abwechslung zum klassischen Modus bei Regatten. Mit Freude aber auch Respekt gingen wir auf die ungewohnte Distanz von 500m. Erstaunlicherweise fuhren wir für unsere Verhältnisse zwei sehr gute Laufe und schlossen die 500m auf Platz 7 ab. Dies führte dazu, dass wir vor der Langstrecke auf Platz 8 nach vorne gerückt waren.

Zum Schluss hieß es nochmal alles geben auf den 2500m. In umgekehrter Reihenfolge der Platzierungen mit einem Abstand von jeweils 10 Sekunden fuhren wir als drittes Boot vom Steg, gleichzeitig der Start, los. Es mussten zwei Runden, also vier Wenden, gefahren werden. Unser Ziel war es, nicht von allen hinter uns startenden und somit schnelleren Booten überholt zu werden. Mit einem super Langstreckenschlag konnte dieses Ziel erreicht werden. Mit einer Zeit von 12:25,01 und gut ausgepowert überquerten wir die Ziellinie. Leider wurden wir in der Gesamtwertung von einem Team noch abgefangen und landeten mit gerade einmal 48 Punkten Ruckstand auf dem 9. Platz.

Erschöpft und mit der Leistung zufrieden genossen wir noch etwas die Zeit am See, bevor wir uns dann wieder auf den Weg nach Minden machten. Uns allen ist jetzt schon klar, dass wir hier im nächsten Jahr wieder starten werden.

kupferdreher 2015Ergebnisse_Dreikampf_2015

 

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Regatta Salzgitter 2015

Am 12. Juli war es wieder soweit. Zum vierten Mal in Folge ging es zum Drachenboot Cup am Salzgittersee. Nachdem wir in den Vorjahren Dritter und Vierter geworden sind, holten wir letztes Jahr zum ersten Mal den Sieg im Firmen-Cup und gingen somit als Titelverteidiger an den Start. Ziel war ganz klar ein Platz auf dem Treppchen und vielleicht sogar als erstes Team den Titel zu verteidigen.
Unser erster Vorlauf startete um 11.15 gegen die Teams „Klinik-Drachen“ und „Radio 21 Amateurgiganten“. Mit einer Zeit von 1:07,31 kamen wir klar vor den anderen beiden Booten ins Ziel und setzten damit schon mal ein erstes Zeichen, wo es hingehen kann. Nach dem ersten Durchgang lagen wir auf Platz 2 der Gesamtwertung, nur die R-Liners mit einer Zeit von 1:06,60 waren bisher schneller. Da sich die fünf Boote mit der schnellsten Einzellaufzeit fürs große Finale qualifizierten, mussten wir noch den zweiten Durchgang abwarten.

Im zweiten Rennen traten wir dann gegen die Paddler von der LöwenMANschaft und den Schachtpiraten an. Wir stellten unsere Schlagfrequenz ein wenig um, was dazu führte, dass der Lauf nicht ganz so glatt verlief. Knapp vor den Schachtpiraten kamen wir zwar als Erster ins Ziel, konnten uns mit einer Zeit von 1:08,15 nicht verbessern. Dennoch reichte die super Zeit aus dem ersten Vorlauf für den zweiten Platz der Gesamtwertung und somit die Teilnahme am großen Finale.

Im Finallauf fuhren dann fünf Boote gegeneinander. Neben uns waren die R-Liners, Tagesbesten mit 1:05,30, die Finance Dragons, die Wilde 13 und die Schachtpiraten fürs Gold-Finale qualifiziert. In einem spannenden Rennen belegten wir schließlich, hinter den verdienten Siegern von den R-Liners, nur ganz knapp mit einer Zeit von 1:07,75 und einem Zehntel Vorsprung den zweiten Platz vor den Finance Dragons. Somit hatten wir unser Ziel erreicht und auch ohne Titelverteidigung war die Freude groß.

Als Besonderheit zum Jubiläum gab es dieses Jahr noch ein Staffelrennen. Dabei traten die fünf besten Teams aus dem Firmen-Cup gleichzeitig gegen die fünf Besten des Fun-Cups an. Gestartet wurde ganz normal am Start. Sobald das Boot der eigenen Staffel die Ziellinie erreichte, machte sich das nächste Boot von Ziel in Richtung Start auf den Weg. Das ging so weiter, bis alle fünf Boote einmal die Strecke gefahren sind. Nach dem am Anfang beide Staffeln noch gleich auf waren, siegten wir am Ende doch recht deutlich mit der Firmen-Staffel in einer Zeit von 5:58,07 mit fast zwei Sekunden Vorsprung vor dem Fun-Cup.

Letztendlich kann man sagen, dass es wieder mal eine sehr schöne Regatta war, auch wenn dieses Jahr das Wetter nicht ganz mitspielte. So wurden wir diesmal nicht nur von unten sondern auch noch von oben nass. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr, wo wir dann wieder den Titel in Angriff nehmen wollen.

team

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Regatta Essen 2015

Bereits eine Woche nach dem WDC in Minden stand für uns die nächste Regatta auf dem Programm. Zum ersten Mal führte uns der Weg nach Essen zum schönen Baldeneysee. Ohne großartig zu wissen, was uns dort erwartet, machten wir uns in aller Frühe auf den Weg. Der Modus sah vor, dass jedes Team einen Qualifikations-, zwei Zeit- und einen Finallauf bestritt. Durch den Qualifikationslauf wurden die Teams in zwei Cups, den Gewobau-Cup (Sport) und den Daytona-Cup (Fun) eingeteilt.

Voller Spannung gingen wir in den Qualifikationslauf, war unser Ziel schließlich die Sport-Klasse. Da wir im letzten Rennen eingeteilt waren, hatten wir schon eine ungefähre Vorstellung von der zu erreichenden Zeit. Mit voller Kraft kamen wir nach 250m als Erster unseres Laufes ins Ziel und erreichten eine Zeit von 1:06,75. Dies bedeutete nach allen Qualifikationsläufen Platz 4 und somit die Teilnahme am Gewobau-Cup.

Nun ging es wieder bei null los, da die Zeiten aus der Qualifikation gelöscht wurden. In unserem ersten Zeitlauf trafen wir gleich auf den Elft-, Siebt- und Drittschnellsten der Quali. Dies versprach somit ein enges Rennen zu werden. Voll motiviert gingen wir den Lauf an und kamen mit einer Zeit von 1:06,68 recht deutlich vor den anderen Teams ins Ziel. Das bedeutete vorerst Platz 3.

Jetzt wollten wir natürlich auch das große Finale erreichen, an dem die vier schnellsten Teams teilnahmen. Die Voraussetzungen waren gut, da wir im zweiten Zeitlauf gegen die bis dato Ersten und Viertplatzierten antraten. Allerdings lief das Rennen nicht ganz so gut wie die anderen Läufe. Mit einer Zeit von nur 1:07,68 kamen wir als Dritter an. Dennoch reichte es als Gesamtvierter knapp für das große Finale.

Hier hieß es nach einer kurzen Pause, nochmal alle Kräfte sammeln und versuchen ein Treppchenplatz zu ergattern. Am Ende blieb es beim 4. Platz. Mit 1:06,68 kamen wir allerdings knapp hinterm Dritten mit nur 27 Hundertstel Rückstand ins Ziel.

Dennoch sind wir sehr zufrieden mit dem Ergebnis und freuen uns schon auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr. Jetzt wird erst mal fleißig weitertrainiert, steht doch am 12. Juli die Titelverteidigung in Salzgitter auf dem Plan.

team


17. Mindener Weserdrachen-Cup 2015

Am 13. & 14. Juni hieß es mal wieder „ Fertig werden – Attention – Go“auf der Weser beim 17.

WDC in Minden. Hochmotiviert und voller Vorfreude waren wir bereit für unsere Heimregatta in diesem Jahr.

Der Samstag begann für uns schon um kurz nach neun mit dem ersten Vorlauf auf Bahn 1. Zwar gewannen wir diesen Lauf knapp mit einer Zeit von 1:08,24, dennoch waren wir noch nicht hundertprozentig zufrieden mit unserer Leistung. Somit sortierten wir uns im Mittelfeld ein, hatten dafür aber schon eine der schlechteren Bahnen hinter uns.

Den zweiten Vorlauf bestritten wir dann auf Bahn 2. Voll motiviert, es auf dieser Bahn noch besser zu machen, gingen wir an den Start. Und siehe da, auch diesen Lauf konnten wir mit einer guten Zeit von 1:07,07 für uns entscheiden. Wenn man bedenkt, dass mit dem KC Hameln, der spätere WDC-Gewinner, einer unserer Gegner in diesem Lauf war, konnten wir mit dem Rennen durch aus zufrieden sein.

Nach kurzer Mittagspause stand am Samstag dann auch noch der dritte Vorlauf auf dem Programm. Mit Bahn 3 hatten wir nochmal eine gute Bahn und somit die Chance, uns weiter voranzukämpfen. Wie die Läufe zuvor kamen wir auch in diesem Rennen als Erster übers Ziel. Dennoch war die Enttäuschung den Gesichtern anzumerken. Grund hierfür war Folgendes: Von Bahn 4 bedrängt, wichen wir in Richtung Bahn 2 aus. Dabei passierten wir die zweite Boje, welche Bahn 2 von Bahn 3 trennt, auf der falschen Seite. Trotz Einspruch und Videobeweis bekamen wir eine Strafe. So wurde uns, anstatt einer 1:08,13, eine Zeit von 1:18,13 verbucht. Somit waren alle Hoffnungen, unseren Erfolg vom letzten Jahr zu wiederholen bzw. zu verbessern, dahin. Am Abend stand dann noch die Langstrecke an. Hier konnten wir nochmal unseren ganzen Frust reinlegen und erreicht das Ziel der 2000m-Strecke nach 9:00,24.

Damit verpassten wir um Haaresbreite die Top Ten und landeten mit nur 14 Hundertstel Rückstand auf Platz 11.

Am Sonntag um 10 Uhr stand dann noch der letzte Vorlauf an. Noch nicht ganz wach und immer noch gefrustet vom Vortag erreichten wir auf Bahn 4 nur eine 1:09,06. Dies bedeutet somit das kleine Bronzefinale.

Hier legten wir nochmal unsere ganze Enttäuschung in den Lauf und kamen mit einer starken Zeit von 1:07,13 deutlich vor den anderen Booten ins Ziel.

Zumindest konnten wir so zeigen, dass unsere Leistung nicht dem Ergebnis entspricht, denn immerhin hatten wir mit diesem Lauf die fünft-schnellste Zeit aller Finalläufe gefahren.

Jetzt heißt es Köpfe hoch, abhaken und bei der nächsten Regatta am 21. Juni auf dem schönen Baldeneysee in Essen wieder voll angreifen.



12. Töppersee Drachboot -Festival 2015

Am 09. Mai war es endlich soweit. Unsere erste Regatta 2015 stand an. Dieses Mal fuhren wir für unsere Auftaktregatta in aller Frühe um 5:30 Uhr nach Duisburg zum Toeppersee. Waren es
bei Anmeldung zur Regatta noch reichlich Paddler, so sind wir auf Grund von arbeitsbedingten Ausfällen mit nur noch 18 aktiven Sportlern nach Duisburg gefahren.
Wir zählten bei unserer Ankunft mit zu den ersten Teams und hatten somit noch freie Platzwahl für unseren Pavillon, den wir in Zielnähe aufbauten. So konnten wir auch zwischen unseren Läufen,
die anderen Rennen wunderbar verfolgen. Zunächst starkten wir uns mit einem ausgewogenen Frühstuck.
Ab 10 Uhr wurden endlich die ersten Rennen gestartet. Wir mussten uns noch bis 11:12 Uhr in Geduld üben. Dann hieß es fur uns endlich zum ersten Mal in 2015 Are you ready? Attention!
Go!.

Wir überquerten nach 250 m mit einer Zeit von 1:06.90 Minuten die Ziellinie, lagen damit nach dem ersten Lauf auf Platz 21. Dennoch waren wir zufrieden, da wir zu dieser Saison unseren
Start komplett umgestellt haben und mit nur 17 Paddlern(davon 9 Frauen) plus Trommlerin war dieser Lauf auch richtig gut. Um 12:51 konnten wir im zweiten Vorlauf unsere Zeit aus dem ersten
Lauf trotz einer Kollision mit einer Boje bestätigen. Die erreichte Gesamtzeit von 2:13.86 reichte fur Platz 17 und somit fur die Quali kation zur Klasse Fun-Sport”. 

Für jedes Team ging es nun wiederbei 0 los, da alle Zeiten aus dem Vorlauf gestrichen wurden. Im ersten Lauf der Endrunde fuhren wir unsere Tagesbestzeit von 1:06.12 Minuten und lagen
überraschend auf Platz 2 in unserer Klasse. Nach dem letzten Lauf konnte wir zwar nochmals eine Zeit von 1:06.95 erreichen, verloren damit Zeit auf andere Teams und landeten letztendlich auf
einem sehr guten 5. Platz bzw. insgesamt auf Platz 14 von 38 Teams. Am Ende des Tages waren wir mit diesem Auftakt sehr zufrieden, da wir in allen Rennen eine
konstante Leistung bringen konnten. Der Start hat in allen Läufen richtig gut geklappt und wir wissen, dass noch Luft nach oben ist, fehlten uns doch schließlich noch ein paar kurzfristig ausgefallene
Paddler. Jetzt ruhen wir uns nicht auf der Leistung vom Wochenende aus, sondern sind schon voll fokussiert auf den WDC am 13. und 14. Juni.


Toeppersee_Rennbericht


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E-Center Dragons 2014